Chaos beim Fusion Festival: Drogen, Vandalismus und Angriff auf Polizisten
Marijan MangoldChaos beim Fusion Festival: Drogen, Vandalismus und Angriff auf Polizisten
Fusion Festival bei Neustrelitz: Drogenkonsum, Sachbeschädigung und Angriff auf Polizisten
Auf dem Fusion Festival in der Nähe von Neustrelitz kam es zu mehreren Vorfällen, die zu Strafverfahren und Sachbeschädigungen führten. Die Behörden meldeten Drogendelikte, Vandalismus und einen Angriff auf einen Beamten während der Veranstaltung. Das Festival selbst musste am Donnerstagabend aus Sicherheitsgründen vorübergehend unterbrochen werden.
Rund 70 Bundespolizisten waren am Bahnhof Neustrelitz im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten. Während des Festivals leiteten Zollbeamte 24 Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Cannabiskonsumgesetz ein. Zudem erstatteten sie acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels und beschlagnahmten Substanzen wie Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine.
Am Donnerstagabend wurde das Festival kurzzeitig gestoppt, nachdem Brände ausgebrochen waren. Alle Besucher wurden vorsorglich auf das nahegelegene Flugfeld evakuiert. Während der Unterbrechung sollen mehrere Personen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben. Der angerichtete Schaden wurde auf etwa 500 Euro geschätzt.
Ein Beamter, der die Vandalismus-Tat filmen wollte, wurde körperlich angegriffen und erlitt leichte Verletzungen. Neben diesen Vorfällen dokumentierte die Polizei bei Kontrollen zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsfall. Verkehrskontrollen im Umfeld des Festivals ergaben 48 Fälle von Fahrern unter Drogeneinfluss. Zudem wurde eine Person festgestellt, die sich illegal in Deutschland aufhielt.
Nach der vorübergehenden Unterbrechung wurde das Festival fortgesetzt, doch die Vorfälle warfen einen Schatten auf die Veranstaltung. Die Behörden müssen sich nun mit Drogendelikten, Sachbeschädigungen und dem Angriff auf einen Beamten befassen. Die Fälle werden nun juristisch weiterverfolgt.
