Fahrkartenkontrolleur bei brutaler Attacke in Regionalzug verletzt
Fahrkartenkontrolleur bei Routinecheck in Süddeutschland angegriffen
Bei einer regulären Fahrkartenkontrolle in einem Zug in Süddeutschland ist ein Schaffner von einem Fahrgast angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich am 29. April 2025, als ein 21-jähriger Mann einen 64-jährigen Mitarbeiter ohne erkennbaren Grund attackierte. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen des unprovozierten Angriffs aufgenommen.
Die Attacke geschah gegen 15:55 Uhr in einem Zug auf der Strecke von Ammerbuch nach Tübingen. Der Verdächtige, ein 21-jähriger Syrer, wurde aufgefordert, sein Ticket vorzuzeigen, reagierte jedoch aggressiv auf die Nachfrage. Plötzlich trat er dem Kontrolleur gegen das Bein.
Ein weiterer Fahrgast griff ein und hielt den Angreifer fest, bis Beamte der Bundespolizei eintrafen. Das 64-jährige Opfer, ein deutscher Staatsbürger, war zum Zeitpunkt des Vorfalls im Rahmen seiner Tätigkeit als Fahrkartenprüfer im Einsatz.
Die Ermittlungen führt nun das Bundespolizeiinspektion Stuttgart. Die Behörden bestätigten, dass der Verdächtige ohne gültigen Fahrausweis unterwegs war. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.
Die Bundespolizeiinspektion Stuttgart – Ansprechpartnerin für die Presse ist Janna Kuntzle – sammelt weiterhin Beweismaterial. Über den Gesundheitszustand des Opfers oder den aktuellen Status des Beschuldigten wurden keine weiteren Details bekannt gegeben. Der Fall bleibt Gegenstand laufender Ermittlungen.






