Fränkisches Derby endet friedlich trotz kleiner Fan-Ausschreitungen
Marijan MangoldFränkisches Derby endet friedlich trotz kleiner Fan-Ausschreitungen
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Tausende Fans füllten das Fürther Ronhof-Stadion bis auf den letzten Platz – die Kapazität von über 16.000 Zuschauern war damit ausgeschöpft. Die Polizei sorgte mit strengen Kontrollen dafür, dass der Spieltag weitgehend ohne größere Zwischenfälle verlief.
Vor Anpfiff hatten Beamte die gegnerischen Fangruppen voneinander getrennt, um Auseinandersetzungen zu verhindern. Rund 3.500 Nürnberger Anhänger waren zur Partie angereist, wobei etwa 1.000 von ihnen direkt in den Gästeblock begleitet wurden. Die klare Trennungstrategie bewährte sich – die Auswärtsfans konnten problemlos einrücken.
Eine kleine Gruppe von acht Personen aus verfeindeten Fanlagern geriet in der Nähe des Stadions aneinander. Die Polizei griff umgehend ein und nahm sie vorläufig fest. Nach dem Spiel wurden drei weitere Personen wegen Beleidigung von Beamten und Angriffs auf Polizisten vorläufig festgesetzt.
Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete den Einsatz im Nachhinein als friedlich. Hunderte Beamte waren im Einsatz, und ihre Präsenz trug maßgeblich dazu bei, die Ordnung den ganzen Tag über aufrechtzuerhalten.
Das Derby verlief dank der konsequenten Polizeimaßnahmen ohne schwere Störungen. Es gab vorläufige Festnahmen, doch größere Gewaltausbrüche blieben aus. Die Behörden bestätigten, dass die Trennung der rivalisierenden Fangruppen und die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit an diesem Spieltag erfolgreich umgesetzt wurden.






