04 May 2026, 20:42

SAP übernimmt Dremio: KI-Datenplattform revolutioniert Cloud-Integration

Diagramm eines Datenqualitätssystems mit Menschen, die links einen Tisch halten, miteinander verbundenen Kästchen rechts und dem Text "Datenqualität, Europeana Foundation und Sketchy Business" oben und unten.

SAP übernimmt Dremio: KI-Datenplattform revolutioniert Cloud-Integration

SAP übernimmt Dremio: KI-gestützte Datenplattform soll Integration vereinfachen

SAP hat Pläne bekannt gegeben, das Unternehmen Dremio zu übernehmen, eine Datenplattform, die speziell für KI-Agenten entwickelt wurde. Der Deal soll voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen werden – vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigungen und üblicher Bedingungen. Beide Unternehmen streben eine Vereinfachung der Datenintegration über verschiedene Geschäftssysteme hinweg an.

SAP, ein führender Anbieter von Unternehmenssoftware und KI-Lösungen für die Wirtschaft, ist seit über 50 Jahren am Markt tätig. Seine Lösungen verknüpfen zentrale Geschäftsprozesse mit moderner Technologie. Dremio, bekannt als „Agentic Lakehouse“, spezialisiert sich auf KI-basiertes Datenmanagement. Die Plattform basiert auf dem offenen Iceberg-Standard, an dessen Entwicklung Dremio als Hauptautor maßgeblich beteiligt war.

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Durch die Übernahme wird SAP seine Business Data Cloud ausbauen und zu einem unternehmensweiten „Iceberg-nativen Lakehouse“ weiterentwickeln. Ziel ist es, Datenfragmentierung zu verringern und die Integrationskosten zu senken. Zudem soll Dremios Technologie die Leistung und Effizienz von SAP HANA Cloud steigern.

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen den Zugriff auf SAP- und Nicht-SAP-Daten vereinfachen. Die Übernahme passt zu SAPs Strategie, Fachwissen im Geschäftsbereich mit fortschrittlichen Datenlösungen zu verbinden. Nach dem Abschluss der Transaktion wird Dremios Plattform in die Cloud-Dienste von SAP integriert. Kunden profitieren dann von schnellerem und kostengünstigerem Datenmanagement.

Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt der regulatorischen Freigabe sowie der üblichen Abschlussbedingungen.

Quelle