Freiburg erhält Millionenförderung für Rad- und Fußverkehrsausbau bis 2030
Marijan MangoldFreiburg erhält Millionenförderung für Rad- und Fußverkehrsausbau bis 2030
Freiburg erhält bedeutende Fördermittel für den Ausbau von Rad- und Fußverkehr. Das Land Baden-Württemberg hat im Rahmen einer neuen Verkehrsinitiative finanzielle Unterstützung bewilligt. Die Stadt profitiert als Modellregion für den Klimamobilitätsplan und erhält zusätzliche Ressourcen für ihre Vorhaben.
Die Förderung umfasst rund 1.000 Maßnahmen in der gesamten Region bis 2030. Die Gesamtinvestitionen werden voraussichtlich über eine Milliarde Euro betragen, wobei das Land bis zu 75 Prozent der Kosten nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz übernimmt. Allein in Freiburg stehen derzeit etwa 20 Projekte in der Pipeline, die von der Förderung profitieren sollen.
Im Mittelpunkt der Aufwertungen stehen sichere und durchgängige Rad- und Fußwege. Barrierefreie Querungen und bessere Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr zählen ebenfalls zu den Prioritäten. Wichtige Verkehrsadern wie die Breisacher Straße und die Lehener Straße werden im Rahmen des Programms modernisiert.
Eines der geförderten Projekte ist der Ausbau der Radschnellverbindung FR2. Weitere Maßnahmen verbessern die Verbindungen in Richtung Waldkirch und Emmendingen. Die Stadt treibt ihre Verkehrswende voran und strebt ein nachhaltigeres Verkehrsnetz an.
Die neuen Fördergelder beschleunigen Freiburgs Pläne für eine umweltfreundlichere Mobilität. Die Projekte schaffen sicherere und besser vernetzte Routen für Radfahrer und Fußgänger. Dank der finanziellen Unterstützung des Landes können viele dieser Veränderungen innerhalb des nächsten Jahrzehnts umgesetzt werden.






