27 March 2026, 12:27

Freiburger Unternehmer muss sich wegen Betrugs und Corona-Hilfsmissbrauchs verantworten

Ein Plakat mit der Aufschrift "Covid-19-Booster-Fakten" mit Text und Bildern, darunter ein Grafik eines maskierten Menschen, das Virusstatistiken, Risiken und Präventionsmaßnahmen beschreibt.

Freiburger Unternehmer muss sich wegen Betrugs und Corona-Hilfsmissbrauchs verantworten

Am 30. März 2026 muss sich ein 49-jähriger Mann vor dem Landgericht Freiburg wegen Betrugs und Lohnunterschlagung verantworten. Ihm werden vorgeworfen, Sozialabgaben vorenthalten und unrechtmäßig COVID-19-Hilfsgelder in Höhe von über 240.000 Euro erhalten zu haben. Die Verhandlung beginnt um 9 Uhr vor einem Schöffengericht.

Der Angeklagte soll zwischen März 2020 und November 2021 mehrere Mitarbeiter nicht bei den Sozialversicherungsträgern angemeldet haben, wodurch Beitragszahlungen in Höhe von etwa 188.000 Euro ausblieben.

Zudem wird ihm vorgeworfen, in demselben Zeitraum Löhne einbehalten und veruntreut zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm außerdem vor, durch falsche Angaben rund 60.000 Euro an Corona-Hilfen erschlichen zu haben.

Im Prozess werden Beweise zu den Verstößen im Arbeitsrecht sowie zum Subventionsbetrug geprüft. Bisher sind keine früheren Verfahren wegen nicht angemeldeter Beschäftigter in seinem Freiburger Bau- und Reinigungsunternehmen bekannt.

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Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten Strafen wegen Sozialversicherungsbetrugs und Subventionserschleichung. Das Gericht wird prüfen, ob die vorenthaltenen Abgaben und die zweckentfremdeten Gelder eine strafrechtliche Verantwortung begründen. Ein Urteil wird nach Abschluss der Verhandlung erwartet.

Quelle