15 May 2026, 08:27

Garderoben-Chaos bei den City AM Awards: Zwei Journalisten stranden ohne Schlüssel und Handy

Ein Vintage-Plakat an einer Gebäudewand, das eine farbenfrohe, detaillierte Stadtansicht mit lächelnden Menschen, Gebäuden und klassischem Text zeigt.

Garderoben-Chaos bei den City AM Awards: Zwei Journalisten stranden ohne Schlüssel und Handy

Zwei City AM-Journalisten verbringen unfreiwillige Nacht ohne Gepäck nach Garderoben-Panne bei den City AM Awards

Adam Bloodworth und Anna Moloney, beide Reporter der Wirtschaftszeitung City AM, sahen sich nach einem Missgeschick in der Garderobe der City AM Awards plötzlich ohne ihre Habseligkeiten in London gestrandet. Ihre Taschen – inklusive Schlüssel, Handys und anderen wichtigen Utensilien – waren verschwunden, sodass sie notdürftig bei einem Kollegen unterkommen mussten.

Der Ärger begann, als die beiden während der Veranstaltung im historischen Guildhall feststellten, dass ihre Sachen aus der Garderobe verschwunden waren. Eine einstündige Suche in den Hinterzimmern des Veranstaltungsorts blieb ergebnislos: Keine Spur von den Taschen, in denen sich unter anderem Wohnungsschlüssel und Telefone befanden.

Ohne Zugang zu ihren Wohnungen verbrachten Bloodworth und Moloney die Nacht auf dem Boden des Gästezimmers des Digitalchefs von City AM. Am nächsten Morgen erschienen sie im Büro – noch immer in Abendgarderobe. Moloney hatte sogar keine andere Wahl, als in fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit zu pendeln, da ihre Alltagsschuhe ebenfalls in der verlorenen Tasche steckten. Glücklicherweise wurden die Sachen noch am selben Tag zurückgegeben.

Doch die City AM Awards sorgten nicht nur wegen der Garderoben-Panne für Schlagzeilen. Andrew Griffith, der Schattenminister für Wirtschaft der Konservativen, unterzeichnete eine Erklärung fälschlicherweise als „Shadow Business Sexretary“ – statt „Shadow Business Secretary“. Ein Tippfehler mit peinlichem Charme.

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Ebenfalls für Aufsehen sorgte die Scottish Mortgage Investment Trust, die kurzzeitig behauptete, ihr Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert – eine Zahl, die später korrigiert wurde: Gemeint war die Gesamtbewertung des Unternehmens, nicht der Wert des Trust-Anteils.

Eine heitere Note brachte indes Andy Burnham, der oft als „König des Nordens“ bezeichnet wird. Der Bürgermeister von Greater Manchester reiste am Dienstag stilvoll nach London – in der ersten Klasse. Ein Hauch von Luxus für seinen Besuch in der Hauptstadt.

Am Ende fand alles ein gutes Ende: Die verlorenen Taschen wurden wiedergefunden, und Bloodworth und Moloney konnten zu ihrem Alltag zurückkehren. Die Garderoben-Panne blieb zwar ärgerlich, hatte aber keine dauerhaften Folgen. Doch die kleinen Pannen – sei es der Tippfehler bei Scottish Mortgage oder Griffiths falsch geschriebener Titel – zeigten einmal mehr: Selbst kleine Fehler können für Aufmerksamkeit sorgen.

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