Gasleck in Waghäusler Kunststofffabrik löst Großeinsatz ohne Verletzte aus
Xaver Dussen vanGasleck in Waghäusler Kunststofffabrik löst Großeinsatz ohne Verletzte aus
Gasleck in Kunststofffabrik in Waghäusel-Wiesental löst Großeinsatz aus
Ein Gasleck in einer Kunststofffabrik in Waghäusel-Wiesental führte am Montagmorgen zu einem schnellen Einsatz der Rettungskräfte. Die Mitarbeiter konnten das Gebäude sicher verlassen, Verletzte gab es nicht.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls arbeiteten zwölf Beschäftigte in der Produktion, zwei weitere im Büro. Die Belegschaft alarmierte umgehend die Einsatzkräfte und verließ die Fabrik. Vorsorglich wurde über die Notfall-App NINA eine Warnung an Anwohner in der Umgebung verschickt, obwohl keine konkrete Gefahr bestand.
Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei rückten zügig an. Insgesamt waren 70 Feuerwehrleute, zehn Rettungssanitäter und zwei Polizeibeamte im Einsatz. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Waghäusel sowie die Gefahrguteinheit aus Karlsruhe prüften die Lage und führten Messungen durch. Dabei stellte sich heraus, dass keine gefährlichen Stoffe austraten.
Mit Industriegebläsen belüfteten die Einsatzkräfte die Halle, bevor sie die Anlage wieder an den Betreiber übergaben. Nach ersten Ermittlungen könnte das Gasleck durch eine chemische Reaktion in vorbereiteten Produktionsmischungen entstanden sein – möglicherweise ausgelöst durch Schwankungen der Luftfeuchtigkeit oder Wassereinwirkung.
Nähere Angaben zu Änderungen in der Produktion oder präventiven Maßnahmen in der Fabrik liegen bisher nicht vor. Der Vorfall endete ohne Schäden, der Betrieb wurde nach Freigabe der Anlage wiederaufgenommen.






