Grausamer Fund in Bleckede: Trächtiges Reh mit Armbrustbolzen getötet
Carolina LangeGrausamer Fund in Bleckede: Trächtiges Reh mit Armbrustbolzen getötet
Am 27. Mai wurde in Bleckede ein trächtiges weibliches Reh tot aufgefunden. Das Tier war von unbekannten Tätern mit einem Armbrustbolzen beschossen worden. Die Polizei hat seitdem Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Der örtliche Jagdpächter hatte den Fund des Rehs gemeldet. Die Behörden sicherten den Bolzen umgehend aus dem Körper des Tieres. Die Ermittler begannen, verschiedene Armbrusthersteller zu prüfen, um die Herkunft der Waffe zurückzuverfolgen.
Am 25. Juni durchsuchten Beamte auf Beschluss des Landgerichts Lüneburg eine Wohnung in Bleckede. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten sie eine Armbrust sowie weiteres Zubehör. Im Rahmen der Ermittlungen wurde zudem ein potenzieller Käufer identifiziert.
Die Bewohner der Wohnung gerieten unter Tatverdacht. Sie haben inzwischen anwaltliche Vertretung eingeschaltet, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Die sichergestellte Armbrust gilt als mutmaßliche Tatwaffe. Die Polizei verfolgt weitere Spuren, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Der Fall bleibt weiterhin Gegenstand aktiver Ermittlungen.
