25 March 2026, 06:21

Grenzübergang Kehl: Mann mit gefälschten Papieren bei Einreise nach Deutschland gestoppt

Alter Pass mit einem Mannsbild, Text und einem Stempel, der darauf hindeutet, dass es sich um eine gef"alschte ID handeln k"onnte.

Grenzübergang Kehl: Mann mit gefälschten Papieren bei Einreise nach Deutschland gestoppt

Am Sonntagabend (8. Juni) wurde ein 33-jähriger Angolaner von der Bundespolizei am Grenzübergang Kehl-Europabrücke kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass er gefälschte Papiere bei sich trug und versucht hatte, ohne Berechtigung nach Deutschland einzureisen. Später wurde ihm die Einreise verweigert, und er wurde nach Frankreich zurückgeschickt.

Der Vorfall begann, als die Polizei einen Fernreisebus bei der Ankunft an der Grenze überprüfte. Bei der Kontrolle präsentierte der Mann einen portugiesischen Aufenthaltstitel. Weitere Nachforschungen ergaben, dass das Dokument seinem Bruder gehörte und nicht ihm selbst.

Bei einer Durchsuchung seines Gepäcks wurde zudem ein gefälschter portugiesischer Personalausweis gefunden. Die Behörden bestätigten, dass es sich um Falschdokumente handelte, und beschuldigten den Mann des Besitzes gefälschter amtlicher Urkunden, des Missbrauchs von Ausweispapieren sowie des versuchten unerlaubten Grenzübertritts.

Der Fall reiht sich in eine größere Entwicklung in der Region ein. Zwischen März 2025 und März 2026 registrierte die Bundespolizei am Grenzübergang Kehl-Europabrücke und im nahegelegenen Offenburg insgesamt 1.247 Fälle gefälschter Aufenthaltstitel. Zudem wurden im selben Zeitraum 892 unerlaubte Grenzübertritte dokumentiert.

Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen für sein Handeln. Nach der Bearbeitung des Falls wurde er an der Grenze abgewiesen und nach Frankreich zurückgeführt. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Polizei, Dokumentenbetrug an wichtigen Einreisepunkten aufzudecken und zu verhindern.

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