29 June 2026, 10:18

Hertha BSC verzichtet auf Aufstiegsträume und setzt auf den "Berliner Weg"

Herthas Ziele: Nachhaltige Strukturen statt Aufstiegs-Träume

Hertha BSC verzichtet auf Aufstiegsträume und setzt auf den "Berliner Weg"

Hertha BSC setzt für die neue Saison die Ziele neu an. Der Verein rückt den Aufstieg in den Hintergrund und passt seine Erwartungen an die aktuelle Realität an. Finanzielle Engpässe zwingen den Club zu einem Strategiewechsel – eine neue Philosophie soll den Weg in die Zukunft weisen.

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Die angespannte finanzielle Lage hat bereits zum Verkauf von Leistungsträgern für einen zweistelligen Millionenbetrag geführt. Zu den Abgängen zählen Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance. Weitere Spieler drängen auf einen Wechsel, während sich Konkurrenten für zusätzliche Teammitglieder interessieren. Bisher gab es keine nennenswerten Neuzugänge.

Um den Umbruch zu meistern, setzt Hertha BSC auf die Philosophie des „Berliner Wegs“. Diese Strategie könnte jungen Talenten aus der Akademie wie Boris Mamuzah Lum Chancen eröffnen. Unterdessen führte Trainer Stefan Leitl die Mannschaft kürzlich zu einem zweitägigen Teambuilding nach Kienbaum. Im Mittelpunkt standen Zusammenhalt und die Entwicklung einer positiven Mentalität.

Geschäftsführer Peter Görlich wird am Montag die realistischen Ziele des Vereins detailliert vorstellen. Der Abgang wichtiger Spieler und die finanziellen Zwänge markieren einen Wendepunkt für Hertha BSC. Der Club setzt nun auf die Akademie und eine frische Philosophie, um sich neu aufzustellen. In den kommenden Tagen werden klarere Vorgaben kommuniziert.

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