Hitzewelle zerstört Brandenburgs Straßen – warum die Gefahr für Motorradfahrer steigt
Marijan MangoldHitzewelle zerstört Brandenburgs Straßen – warum die Gefahr für Motorradfahrer steigt
Hitzewelle belastet Straßen in Brandenburg – Sicherheitsrisiken nehmen zu
Die anhaltende Hitzewelle sorgt in Brandenburg für wachsende Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit. Der Landesbauernverband warnt, dass besonders anfällige Straßen unter den extremen Bedingungen leiden könnten. Steigende Temperaturen und der schwere landwirtschaftliche Verkehr setzen dem Straßennetz zusätzlich zu.
Bei starker Sonneneinstrahlung können sich Straßenoberflächen auf über 60°C aufheizen. Dadurch erweicht das Bindemittel im Asphalt, was zu Verformungen wie Spurrinnen, Beulen oder losen Fahrbahnteilen führen kann. Reicht die nächtliche Abkühlung nicht aus, verschlimmern sich die Schäden weiter.
In Brandenburg hat inzwischen die Getreideernte begonnen, was den Verkehr mit Landwirtschaftsfahrzeugen – vor allem im Süden des Landes – deutlich erhöht. Durch die beschädigten Oberflächen, lockeren Asphaltstellen und Schotterpartien steigt besonders für Motorradfahrer das Unfallrisiko.
Die Behörden raten Autofahrern, unnötige Belastungen der Straßen während der größten Hitze zu vermeiden. Fahrten sollten möglichst in kühlere Tageszeiten verlegt werden. Das Verkehrsministerium appelliert zudem an Lkw- und Landmaschinenfahrer, in Extremsituationen ihre Routen besonders sorgfältig zu planen.
Die Hitze lässt die Fahrbahnoberflächen aufweichen und schädigt den Belag. Zunehmender Landwirtschaftsverkehr und instabiler Asphalt erhöhen die Unfallgefahr. Die Fahrer werden aufgefordert, ihre Fahrten so zu organisieren, dass die Straßen weniger belastet werden.
