Hoffmeister-Kraut stärkt Indiens Partnerschaft in Maschinenbau und Medizintechnik
Xaver Dussen vanHoffmeister-Kraut stärkt Indiens Partnerschaft in Maschinenbau und Medizintechnik
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf mehrtägiger Indien-Reise
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschafts-, Arbeits- und Tourismusministerin von Baden-Württemberg, hat eine mehrtägige Reise nach Indien angetreten, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Maschinenbau und Medizintechnik zu vertiefen. Bereits über 350 Unternehmen aus dem südwestdeutschen Bundesland sind in Indien aktiv – das Land zählt damit zu den wichtigsten Investitionspartnern.
Am 3. Februar steht zunächst ein Besuch beim indischen Fußballverein Sudeva Delhi FC auf dem Programm, der mit dem VfB 1893 Stuttgart AG kooperiert. Begleitet wird die Ministerin dabei von Rouven Kasper, dem Geschäftsführer des Stuttgarter Clubs.
Einen Tag später, am 4. Februar, trifft Hoffmeister-Kraut mit Shobha Karandlaje, Indiens Staatsministerin für Arbeit und Beschäftigung, zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche werden voraussichtlich wirtschaftliche Zusammenarbeit und Handelsmöglichkeiten stehen.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist der Besuch bei Bharat Forge in Pune, einem weltweit führenden Hersteller von hochfesten Schmiedeteilen. Bereits 2022 hatte das baden-württembergische Unternehmen Marquardt in derselben Stadt ein Entwicklungszentrum eröffnet – ein Zeichen für die wachsende Präsenz der Region in Indiens Industrie.
Der bilaterale Handel zwischen Baden-Württemberg und Indien erreichte 2023 ein Volumen von 4,267 Milliarden Euro. Zu den wichtigsten Exportgütern des Bundeslandes zählten Maschinen (920 Mio. Euro), Datenverarbeitungsgeräte (326 Mio. Euro) und Elektrotechnik (244 Mio. Euro). Unterdessen hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die EU aufgefordert, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Indien zu beschleunigen.
Der Fokus der Delegation auf Maschinenbau und Medizintechnik unterstreicht die vertiefte wirtschaftliche Partnerschaft. Mit mehr als 350 in Indien tätigen Unternehmen baut Baden-Württemberg seine industrielle Position weiter aus. Die Ergebnisse der Gespräche könnten künftige Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen beiden Regionen prägen.






