Körber und Sereact revolutionieren Logistik mit KI-gestützter Pick-and-Place-Technologie
Xaver Dussen vanKörber und Sereact revolutionieren Logistik mit KI-gestützter Pick-and-Place-Technologie
Körber Supply Chain Automation und das Stuttgarter Robotikunternehmen Sereact gehen eine Partnerschaft ein, um ihr Angebot im Bereich Lieferkettenlösungen auszubauen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die KI-gestützte Pick-and-Place-Technologie, die speziell für flexible Logistikprozesse entwickelt wurde. Ein erstes gemeinsames Projekt mit einem deutschen Maschinenbauunternehmen läuft bereits.
Ziel der Kooperation ist die Integration der KI-basierten Lösungen von Sereact in bestehende Automatisierungssysteme. Die Technologie analysiert visuelle und objektspezifische Daten in Echtzeit und passt ihre Greifstrategie dynamisch an. Dadurch kann das System auch unbekannte, verformte oder schwer zu greifende Gegenstände ohne vorheriges Training oder individuelle Programmierung handhaben.
Michiel Veenman, Vice President Advanced Technology Integration bei Körber, betonte die Notwendigkeit anpassungsfähiger und skalierbarer Automatisierungslösungen. Besonders in schnelllebigen Märkten seien flexible Systeme entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Partnerschaft soll Unternehmen dabei unterstützen, Logistikprozesse zu optimieren – vor allem in der Stückgutkommissionierung, wo die Nachfrage nach skalierbaren Lösungen steigt.
Durch die Kombination der KI von Sereact mit dem Automatisierungsknow-how von Körber wollen die beiden Unternehmen eine komplette End-to-End-Lösung entwickeln. Diese soll eine bedarfsgerechte Skalierung von Logistikworkflows ermöglichen und Branchen unterstützen, die häufig wechselnde Produktsortimente oder einen hohen Flexibilitätsbedarf haben.
Die neue Partnerschaft erweitert das Lieferketten-Ökosystem von Körber um fortschrittliche KI-Robotik. Die Fähigkeit der Technologie, sich ohne manuelle Anpassungen an neue Artikel anzupassen, könnte Unternehmen mit raschen Marktveränderungen entlasten. Das erste gemeinsame Projekt ist bereits angelaufen und markiert den Start der Zusammenarbeit.






