14 April 2026, 00:28

Mercedes-Benz startet Milliarden-Sparprogramm nach drastischem Gewinnrückgang

Ein Papieraktienzertifikat für die Mercedes-Benz Company Limited mit klassischem Autodesign und fetter, zentrierter Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Mercedes-Benz startet Milliarden-Sparprogramm nach drastischem Gewinnrückgang

Mercedes-Benz treibt massive Sparmaßnahmen voran – nach einem drastischen Gewinnrückgang

Der Stuttgarter Autokonzern reagiert auf die schwierige globale Wirtschaftslage mit einem ehrgeizigen Kostensenkungsprogramm, das jährlich mehrere Milliarden Euro einsparen soll. Während die Arbeitsplätze der meisten deutschen Beschäftigten vorerst gesichert sind, bleibt unklar, wie genau die Einsparungen erreicht werden sollen.

Die Zahlen für das dritte Quartal zeigen einen deutlichen Einbruch: Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 50 Prozent ein und lag bei nur noch 1,7 Milliarden Euro. Auch die Umsätze gingen um 6,7 Prozent zurück und beliefen sich auf knapp 35 Milliarden Euro.

Die weltweite wirtschaftliche Unsicherheit zwingt das Unternehmen, die Effizienz zu steigern. Besonders in China, einem zentralen Absatzmarkt, laufen die Geschäfte schleppend – vor allem die Nachfrage nach Premiummodellen bleibt hinter den Erwartungen zurück. Konkrete Maßnahmen zur Kostensenkung hat Mercedes-Benz jedoch noch nicht genannt.

Entlassungen sind vorerst kein Teil des Sparplans. Der Zusi-2030-Tarifvertrag, der bis Ende 2029 gilt, schützt die meisten deutschen Mitarbeiter vor betriebsbedingten Kündigungen. Ob es in anderen Bereichen Anpassungen geben wird, ließ das Unternehmen jedoch offen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die kommenden Jahre werden für Mercedes-Benz eine Herausforderung: Der Konzern will jährlich Milliarden sparen, doch wie genau, bleibt vorerst ungeklärt. Ein Vorteil könnte die solide Ausgangsposition bei den Fixkosten sein. Für die Mehrheit der deutschen Belegschaft gilt jedoch vorerst: Der Arbeitsplatz ist durch die bestehenden Vereinbarungen gesichert.

Quelle