04 May 2026, 10:20

Merz blockiert SPD-Steuerpläne: "Das wird mit der CDU nicht passieren"

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Teilungen des Landes zeigt, auf altem Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Merz blockiert SPD-Steuerpläne: "Das wird mit der CDU nicht passieren"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen Koalitionspartner, die SPD, aufgefordert, ihre Steuerpläne zu begrenzen. Im Gespräch mit Caren Miosga im ARD erklärte er deutlich seine Ablehnung höherer Steuern für Spitzenverdiener. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem SPD-Chef Lars Klingbeil eine stärkere Besteuerung Vermögender vorantreibt.

Merz nahm direkt zu den Steuervorhaben der SPD Stellung und betonte: „Das wird mit der CDU/CSU nicht passieren. Und auch nicht mit mir.“ Er unterstrich, dass Kompromisse von beiden Seiten Zugeständnisse erforderten, und warnte: „Kompromiss ist keine Einbahnstraße.“ Seine Worte signalisieren eine klare Haltung gegen die Forderungen der SPD nach höheren Abgaben für hohe Einkommen.

Zudem wies er den Gedanken zurück, im Parlament nach einer alternativen Mehrheit zu suchen. Gleichzeitig mahnte er die SPD, seine Position nicht als Freifahrtschein für ihre Politik zu deuten. „Ich habe keinen Auftrag, die CDU zu zerstören“, sagte Merz und fügte hinzu: „In dieser Koalition muss die Union mitreden.“

Zur Untermauerung seiner Argumentation erklärte Merz: „In Deutschland gibt es keine linke Mehrheit.“ Seine Aussagen spiegeln das Bestreben wider, den Einfluss der CDU innerhalb der Regierungsallianz zu wahren und gleichzeitig der steuerpolitischen Agenda der SPD Widerstand entgegenzusetzen.

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Die Äußerungen des Kanzlers setzen klare Grenzen für die Steuerambitionen der SPD. Sein Insistieren auf die Mitsprache der CDU bei Entscheidungen deutet auf anhaltende Spannungen in der Koalition hin. Die Debatte über die Besteuerung wird voraussichtlich in den kommenden Monaten ein zentraler Streitpunkt bleiben.

Quelle