Metallbau-Beschäftigte erhalten stufenweise Gehaltserhöhungen gegen Inflation
Marijan MangoldMetallbau-Beschäftigte erhalten stufenweise Gehaltserhöhungen gegen Inflation
Rund 7.500 Beschäftigte in Deutschlands Metallbau- und Feinwerktechnik-Branche erhalten eine Gehaltserhöhung. Die Anpassung ist Teil laufender Maßnahmen, um Arbeitnehmern bei den steigenden Lebenshaltungskosten entgegenzukommen. Die Änderungen treten ab Dezember 2023 in Kraft.
Die erste Lohnerhöhung beträgt 2,2 Prozent und gilt ab Dezember 2023. Eine zweite Anpassung um 2,4 Prozent ist für September 2024 vorgesehen. Diese Schritte folgen den Verhandlungen des Vorjahres, bei denen bereits 30.000 Beschäftigte der gleichen Branchen inflationsbedingte Gehaltsanpassungen erhielten.
Auch Auszubildende profitieren von der neuen Vereinbarung. Lehrlinge im ersten Ausbildungsjahr des Glaserhandwerks erhalten künftig 1.040 Euro monatlich. Ihre Vergütung steigt dann mit jedem weiteren Ausbildungsjahr um 50 Euro an.
Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, Arbeitnehmer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu unterstützen. Zwar variieren die genauen Zahlen, doch hatten frühere Tarifverhandlungen der IG Metall bereits inflationsausgleichende Nachzahlungen und gestaffelte Lohnerhöhungen für viele Beschäftigte des Sektors gesichert.
Die Gehaltserhöhungen bringen für tausende Arbeitnehmer eine gewisse Entlastung angesichts der Inflation. Besonders Auszubildende können sich über eine strukturierte Steigerung ihrer Ausbildungsvergütung freuen. Die Änderungen erfolgen in zwei Stufen – die erste Anpassung tritt noch vor Jahresende in Kraft.






