Mittelstädte dürfen bald eigene Autokennzeichen wählen – was das für 10,5 Millionen Bürger bedeutet
Marijan MangoldMittelstädte dürfen bald eigene Autokennzeichen wählen – was das für 10,5 Millionen Bürger bedeutet
Ein neuer Plan könnte mittelgroßen deutschen Städten bald erlauben, ihre eigenen Kfz-Kennzeichen zu wählen. Der Bundesrat verabschiedete am 6. März 2026 eine Resolution, um die Flexibilität bei der Vergabe dieser Kennungen zu erhöhen. Sollte die Änderung in Kraft treten, wäre sie für rund 10,5 Millionen Einwohner im ganzen Land relevant.
Die Initiative für individuelle Autokennzeichen begann in Hessen, bevor sie Unterstützung aus Baden-Württemberg erhielt. Zwei Städte, Bad Krozingen und Waldkirch, haben bereits ihre Wunschkombinationen festgelegt – BKR beziehungsweise WAL. Beide drängen nun auf eine zügige Umsetzung.
Über 100 Kommunen bundesweit haben Interesse an eigenen lokalen Kennungen signalisiert. Frühere Umfragen bestätigten eine hohe Nachfrage, wobei keine anderen Länder als direkte Vorbilder genannt wurden. Die Resolution richtet sich gezielt an mittelgroße Städte und gibt ihnen die Möglichkeit, sich mit einzigartigen Kürzeln zu profilieren.
Lokale Vertreter betonen, dass das neue System die regionale Identität stärken würde. Gleichzeitig fordern sie ein schnelles Vorgehen, um die Einführung der Kennzeichen ohne Verzögerung voranzutreiben.
Mit dem Beschluss des Bundesrats erhalten Städte wie Bad Krozingen und Waldkirch die Chance, ihre eigenen Kürzel einzuführen. Bei Erfolg könnten Millionen Bürger bald neue Kennzeichen an ihren Fahrzeugen sehen. Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie zügig die Behörden den Plan in die Praxis umsetzen.






