Neue Warnschilder an Bahnhöfen: Lebensgefahr auf den Gleisen
An neuen Bahnhöfen in ganz Deutschland tauchen jetzt Warnschilder auf, die auf die Gefahren von Gleisanlagen hinweisen. Die von der Bundespolizei und der Deutschen Bahn gestartete Kampagne zielt darauf ab, das Sicherheitsbewusstsein von Fahrgästen zu schärfen. Eines der ersten Schilder wurde am 17. Juni 2023 am Bahnhof Gengenbach angebracht.
Die auffälligen Banner tragen eine klare Botschaft: "Lebensgefahr – Gleisanlagen betreten verboten!" Sie sind Teil einer bundesweiten Initiative, um Unfälle und unbefugtes Betreten der Gleise zu verringern. Die Verantwortlichen hoffen, dass die deutliche Formulierung besonders junge Menschen anspricht und zum Nachdenken bringt.
In Gengenbach montierten Ronny Oelschner, Präventionsbeauftragter der Deutschen Bahn, und Tobias King, Ermittler der Bundespolizeidirektion Offenburg, gemeinsam das Schild. Ihr Auftritt markierte den Start der flächendeckenden Ausrollung der Kampagne. Zwar ist noch nicht bekannt, wie viele Bahnhöfe die neuen Warnbanner erhalten werden, doch die Aktion soll schrittweise auf zahlreiche Standorte ausgeweitet werden.
Hintergrund der Initiative sind wachsende Sorgen über zunehmende Vorfälle in Gleisnähe. Durch die Platzierung der Schilder an gut sichtbaren Stellen wollen die Behörden allen Reisenden ins Gedächtnis rufen, dass Bahnanlagen gefährlich sind und absolut nicht betreten werden dürfen.
Die Kampagne setzt einen direkten Impuls, um die Risiken im Umfeld von Zügen zu minimieren. Bahnhöfe wie Gengenbach zeigen die Warnungen bereits – weitere sollen folgen. Bundespolizei und Deutsche Bahn werden auch künftig Hand in Hand arbeiten, um die Einhaltung der Sicherheitsregeln im Schienenverkehr zu stärken.






