Ostfalia Hochschule revolutioniert Notfallausbildung für Einsatzkräfte bis 2028
Carolina LangeOstfalia Hochschule revolutioniert Notfallausbildung für Einsatzkräfte bis 2028
Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat ein neues Forschungsprojekt gestartet, um die Ausbildung von Einsatzkräften zu verbessern. Die Initiative mit dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“ konzentriert sich auf die Notfallversorgung und das Katastrophenmanagement.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines flexiblen, modularen Schulungsprogramms für Fachkräfte in Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten. Sechs Module werden erarbeitet, darunter „Pädiatrische Notfälle im Rettungsdienst“ und „Einsatzführung bei Großschadenslagen“. Ein teilweiser Pilotversuch soll die Wirksamkeit des Programms testen.
Das Vorhaben läuft vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028 und soll die Lücke zwischen beruflicher Praxis und akademischer Weiterbildung schließen. Federführend sind die Ostfalia-Forscherinnen Professorin Dr. Ilka Benner, Professorin Dr. Melanie Lietz und Professorin Dr. Sandra Tschupke. Sie arbeiten mit Partnern wie dem Ausbildungszentrum Notfall- und Intensivmedizin, der Interdisziplinären Task Force der Medizinischen Hochschule Hannover und der Feuer- und Katastrophenschutzabteilung der Stadt Wolfsburg zusammen.
Die Finanzierung erfolgt über das Programm „Hochschulen öffnen“ der NBank, wobei Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds Plus und dem Land Niedersachsen stammen.
Das Projekt wird ein transdisziplinäres Schulungsprogramm entwickeln, das speziell auf Einsatzkräfte zugeschnitten ist. Es soll die beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich verbessern. Durch die Förderung und die Zusammenarbeit mit Praxispartnern ist die Umsetzung in den kommenden zweieinhalb Jahren gesichert.
