Polizei startet E-Bike-Präventionskampagne für Senioren in Waiblingen und Schorndorf
Marijan MangoldPolizei startet E-Bike-Präventionskampagne für Senioren in Waiblingen und Schorndorf
Die örtliche Polizei intensiviert ihre Bemühungen, Unfälle mit E-Bikes zu verringern, und richtet dazu Präventionsstände auf Wochenmärkten ein. Die Initiative kommt zu einer Zeit, in der Senioren ein erhöhtes Verletzungsrisiko bei solchen Vorfällen tragen. Beamte werden ab nächster Woche in Waiblingen und Schorndorf vor Ort sein, um Beratung anzubieten und das Bewusstsein für die Problematik zu schärfen.
Der erste Stand öffnet am Montag, den 2. Juni 2025, von 10:00 bis 14:00 Uhr am Postplatzforum in Waiblingen. Am folgenden Tag sind die Beamten am Dienstag, den 3. Juni, zwischen 9:00 und 13:00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Schorndorf präsent. Beide Städte verzeichneten im vergangenen Jahr einen Anstieg schwerer E-Bike-Unfälle, an denen vor allem ältere Fahrende beteiligt waren.
E-Bikes bergen aufgrund ihres höheren Gewichts und der größeren Geschwindigkeit größere Risiken. Studien zeigen, dass die Schwere von Verletzungen bei Fahrradunfällen mit zunehmendem Alter steigt. Zwar sind die genauen Inhalte der Beratung an den Ständen noch nicht bekannt, doch ähnliche Polizeiprogramme an anderen Orten umfassen Sicherheitstrainings, Helmkontrollen und die Kennzeichnung von Fahrrädern zur Diebstahlprävention.
Parallel zur Präventionskampagne werden die Behörden in den kommenden Wochen auch häufiger Verkehrskontrollen für Fahrräder und E-Bikes durchführen. Die Polizeipäsenz auf den lokalen Märkten zielt darauf ab, die wachsenden Bedenken hinsichtlich der E-Bike-Sicherheit – insbesondere bei älteren Fahrenden – anzugehen. Bürgerinnen und Bürger können die Stände für individuelle Beratung aufsuchen, wobei die konkreten Empfehlungen von der Einschätzung der Beamten abhängen. Die verstärkten Kontrollen sollen zudem die Einhaltung der Verkehrsregeln für Radfahrende überwachen.






