Prinz William und Harry: Ein Bruderzwist mit jahrzehntelanger Vorgeschichte
Darko CarstenPrinz William und Harry: Ein Bruderzwist mit jahrzehntelanger Vorgeschichte
Die Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry ist weit länger angespannt, als viele dachten. Die Spannungen zwischen den Brüdern reichen bis in ihre Kindheit zurück – lange bevor Meghan Markle Teil der Königsfamilie wurde. Aktuelle Berichte enthüllen nun Jahre ungelöster Konflikte, darunter körperliche Auseinandersetzungen und monatelanger Funkstille.
Die Rivalität der Prinzen begann früh. Schon als Kinder sollen sie sich im Fond eines Autos balgt haben – ein erstes Anzeichen für tiefere Reibungen. Harry schrieb später in seiner Autobiografie Spare, er habe sich stets als der weniger wertgeschätzte Bruder gefühlt, selbst in kleinen Dingen wie der Zimmerverteilung im Kensington Palace.
Im Erwachsenenalter verschärfte sich der Bruch. Harry behauptet, William habe abwertend auf die Invictus Games reagiert, ein Projekt, das Harry für verwundete Veteranen ins Leben gerufen hatte. Später eskalierte ein Streit über Medienberichte zu Meghan Markles Verhalten in einer handgreiflichen Auseinandersetzung.
Trotz Versuchen, die Beziehung zu kitten, blieb der Erfolg aus. Kate Middleton, Williams Ehefrau, soll mehrfach vermittelt haben – auch bei der Beerdigung von Prinz Philip. Doch seit Jahren gibt es keinen Kontakt mehr. Anfragen an die Sprecher beider Prinzen blieben unbeantwortet.
Harrys Memoiren vertieften die Kluft weiter. Er beschreibt darin eine wahrgenommene Bevorzugung Williams. Die Enthüllungen des Buches machten die zerrüttete Beziehung der Brüder erst richtig öffentlich.
Die Brüder bleiben entzweit, ohne jüngere Kommunikation. Ihr Konflikt, einst privat, ist heute einer der bekanntesten Familienstreits der Monarchiegeschichte. Eine Versöhnung würde Jahre aufgestauten Grolls und unterschiedliche Vorstellungen von ihrer Rolle in der Krone überwinden müssen.






