25 March 2026, 04:20

Reutlingen startet Kampagne "Sicherer Schulweg" für mehr Schutz der Erstklässler

Verkehrszeichen "Geschwindigkeitsreduzierung Gefahrenzone Schulbereich" mit einer Person daneben, Bäumen, Strommasten, Drähten, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Reutlingen startet Kampagne "Sicherer Schulweg" für mehr Schutz der Erstklässler

Hunderte Erstklässler im Polizeibezirk Reutlingen werden am 15. September 2025 ihre Schullaufbahn beginnen. Da junge Kinder auf den Straßen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, haben die Behörden die Kampagne "Sicherer Schulweg" gestartet, um durch Aufklärung und strengere Kontrollen die Sicherheit zu verbessern.

Erstklässler verfügen oft über wenig Verkehrserfahrung, was ihr Verhalten für Autofahrer unberechenbar macht. Ihre geringe Körpergröße und mögliche Ablenkungen erhöhen die Gefahren – besonders beim Überqueren von Straßen. Um dem entgegenzuwirken, wird die Polizei den Schutz von Kindern und Jugendlichen auf ihren Schulwegen in den Fokus nehmen.

Die Initiative "Sicherer Schulweg" umfasst vier Landkreise und verbindet Öffentlichkeitsarbeit mit gezielten Kontrollen. Beamte werden prüfen, ob Autos mit den vorgeschriebenen Kindersitzen und Sicherheitsgurten ausgestattet sind. Zudem fördern sie sicheres Radfahren bei jungen Radfahrern und überprüfen die Verkehrstauglichkeit der Fahrräder.

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Eltern werden aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten, indem sie mit ihren Kindern sichere Schulwege planen und das Verhalten im Straßenverkehr üben. Auffällige Kleidung kann dazu beitragen, dass junge Fußgänger besser gesehen werden. Gleichzeitig müssen Autofahrer wachsam bleiben, in der Nähe von Schulen das Tempo drosseln und darauf verzichten, auf Gehwegen oder an Übergängen zu parken – denn solche Verhaltensweisen schaffen unnötige Gefahren.

In Essen führte die Polizei im Jahr 2025 insgesamt 1.267 schulbezogene Kontrollen durch, während die genauen Zahlen für die vier Landkreise in Reutlingen noch nicht vorliegen. Ziel der Kampagne ist es, die Risiken für Schülerinnen und Schüler durch eine Kombination aus Aufklärung, Kontrollen und Bürgerbeteiligung zu verringern. Mit strengeren Überwachungsmaßnahmen und der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung hoffen die Behörden, sicherere Bedingungen für Kinder auf dem Weg zur und von der Schule zu schaffen.

Quelle