07 May 2026, 20:24

Revolutionäres Projekt: Wie digitale Tools Spitzensportlerinnen stärker machen sollen

Frau in schwarzem Sport-BH, die mit dem Rücken zur Kamera in einem Fitnessstudio steht, mit sichtbaren Rückenmuskeln.

Revolutionäres Projekt: Wie digitale Tools Spitzensportlerinnen stärker machen sollen

Neues Forschungsprojekt soll Training und Gesundheitsmanagement von Spitzensportlerinnen revolutionieren

Die Universität Freiburg hat sich mit anderen deutschen Hochschulen zusammengeschlossen, um ein digitales System zu entwickeln, das individuell auf die Bedürfnisse von weiblichen Leistungssportlerinnen zugeschnitten ist. Das vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderte Vorhaben zielt darauf ab, durch personalisierte Ansätze die Leistung und Regeneration der Athletinnen zu verbessern.

Das auf vier Jahre angelegte Projekt, das mit rund 1,6 Millionen Euro unterstützt wird, konzentriert sich auf hormonelle Prozesse, Stresslevel, Lebensstilfaktoren und psychische Gesundheit. Die Sportpsychologin Jana Strahler und ihr Team von der Universität Freiburg leiten die Forschung. Sie untersuchen, wie diese Faktoren die sportliche Leistung und Erholung beeinflussen.

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Die Universität Freiburg ist Teil des „Athletin-D“-Konsortiums, zu dem auch die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München gehören. Gemeinsam erforschen sie, welchen Einfluss der Menstruationszyklus auf die Leistung im Spitzensport hat. Das Projekt sieht eine enge Zusammenarbeit mit Athletinnen, Trainer:innen und Spitzenverbänden vor, um eine praxisnahe Anwendung zu gewährleisten.

Ziel ist es, präzisere Trainingsmethoden zu entwickeln und den Gesundheitsschutz für Sportlerinnen zu stärken. Durch die Auswertung von Daten zu hormonellen Schwankungen, Stressreaktionen und psychischem Wohlbefinden soll ein digitales Werkzeug entstehen, das individuelle Trainingspläne unterstützt.

Die Ergebnisse des Projekts könnten die Art und Weise, wie Sportlerinnen trainieren und ihre Gesundheit managen, grundlegend verändern. Mit einem Budget von 1,6 Millionen Euro und einer Laufzeit von vier Jahren will das Konsortium ein System schaffen, das sowohl die Leistung als auch das langfristige Wohlbefinden verbessert. Die Erkenntnisse sollen in Zusammenarbeit mit Athletinnen und Trainer:innen direkt in den Spitzensport einfließen.

Quelle