17 March 2026, 08:19

Rosch Haschana 2025: Baden-Württemberg feiert mit politischem Signal gegen Antisemitismus

Ein lebendiges chinesisches Neujahrsfest in Amsterdam mit einem Löwen tanzen im Vordergrund mit einer Menge Menschen drumherum, einige halten Kameras, vor einem Hintergrund von Gebäuden, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Rosch Haschana 2025: Baden-Württemberg feiert mit politischem Signal gegen Antisemitismus

Jüdische Gemeinden in Baden-Württemberg feiern Rosch Haschana

Vom 22. bis 24. September 2025 begingen jüdische Gemeinden in Baden-Württemberg den Beginn des jüdischen Neujahrsfests Rosch Haschana. Die Feierlichkeiten umfassten einen besonderen Empfang der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden, an dem der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl teilnahm. Bei der Veranstaltung betonte er erneut das Engagement des Landes für den Schutz jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus.

Erstmals veranstaltete die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden am 28. September 2025 in Karlsruhe einen Neujahrsempfang. Zu den Gästen zählten Gemeinschaftsmitglieder, Partner sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung – darunter auch Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl.

Strobl nutzte die Gelegenheit, um den Anwesenden herzliche Wünsche zum jüdischen Neujahr zu übermitteln und ihnen ein "Schana Towa" zu wünschen. Er unterstrich, dass jüdisches Leben ein unverzichtbarer Teil der Gesellschaft in Baden-Württemberg sei. In seiner Rede machte er deutlich, dass Antisemitismus und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden in der Region keinen Platz hätten.

Der Minister dankte zudem für die enge Zusammenarbeit mit den Israelitischen Religionsgemeinschaften Baden und Württemberg. Zwar wurden keine offiziellen Zahlen zur Sicherheit von Synagogen veröffentlicht, doch seine Anwesenheit unterstrich die fortlaufenden Bemühungen, jüdische Einrichtungen zu schützen.

Der Empfang markierte einen bedeutenden Moment für die jüdischen Gemeinden in der Region – als Zeichen kultureller Feier und offizieller Unterstützung. Strobls Teilnahme und seine Worte bekräftigten die klare Haltung der Landesregierung gegen Antisemitismus. Zugleich setzte die Veranstaltung ein Signal für künftige Begegnungen zwischen staatlichen Vertretern und jüdischen Organisationen.

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