SC Freiburg und Stadt verdoppeln Spenden für ukrainisches Traumazentrum in Lwiw
Darko CarstenSC Freiburg und Stadt verdoppeln Spenden für ukrainisches Traumazentrum in Lwiw
SC Freiburg und die Stadt Freiburg unterstützen Traumazentrum in Lwiw
Der SC Freiburg und die Stadt Freiburg engagieren sich gemeinsam für ein Traumazentrum in Lwiw, Ukraine. Vor dem Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Union Berlin veranstaltet der Verein eine Live-Übertragung, die Fans in Freiburg mit einem Auftritt in Lwiw verbindet. Die Aktion soll Spenden für Maisternia sammeln – eine Einrichtung, die Menschen unterstützt, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.
Den Auftakt bildet eine Pfandsammelaktion im Europa-Park Stadion. Sämtliche Einnahmen fließen direkt an Maisternia, das in Lwiw Traumahilfe leistet. Der SC Freiburg hat zugesagt, jede Spende zu verdoppeln und so die Wirkung der Kampagne zu verstärken.
Auch die Stadt Freiburg beteiligt sich, indem sie den am Ende gesammelten Betrag ebenfalls verdoppelt. Die Initiative ist Teil einer breiteren Partnerschaft zwischen deutschen und ukrainischen Städten, die seit dem russischen Angriff 2022 über 250 offizielle Verbindungen geknüpft haben. Im Mittelpunkt stehen konkrete Hilfslieferungen – von Generatoren über Fahrzeuge bis hin zu medizinischer Ausstattung – sowie der Aufbau von Vertrauen durch kulturellen und politischen Austausch.
Vor dem Anpfiff wird eine Live-Schaltung das Stadion mit Lwiw verbinden, wo die Sängerin Daria Kudryk Another Love performen wird. Die Fans in Freiburg sind aufgerufen, mitzusingen und so ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Organisiert wird die Veranstaltung von Kultur.Konvoi, einer Initiative von Carmen Höfflin und Rüdiger Linhof, die kulturelle Unterstützung für die Ukraine fördert.
Die Spendenaktion und der Live-Auftritt kommen Maisternia zugute und festigen zugleich die Bindung zwischen Freiburg und Lwiw. Durch die Verdopplung der Beiträge seitens des Vereins und der Stadt wird die Kampagne erhebliche Mittel für die Betreuung von Kriegstraumata bereitstellen. Gleichzeitig unterstreicht die Veranstaltung die anhaltende Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Gemeinden seit 2022.