Strenge Grenzkontrollen vor dem Champions-League-Finale in München
Carolina LangeStrenge Grenzkontrollen vor dem Champions-League-Finale in München
Vor dem geplanten Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand hat die Polizei strenge Grenzkontrollen durchgeführt. Die Maßnahme fand am 31. Mai an zentralen Einreisepunkten statt, darunter der Grenzübergang Iffezheim. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf unerlaubte Gegenstände sowie auf Risikoreisende, die zum Spiel nach München gelangen wollten.
Am Grenzübergang Iffezheim wurde eine Kontrollstelle eingerichtet, als die Fans zum Finale anreisten. Zusätzliche Überprüfungen gab es in Wintersdorf, Altenheim, an der Kehler Europabrücke und in Rheinau sowie auf relevanten Zugstrecken aus Paris. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von Einheiten aus Bad Bergzabern, Hünfeld und Stuttgart sowie von deutsch-französischen Teams und französischen Beamten, die mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut waren.
Im Rahmen der Kontrollen beschlagnahmte die Polizei Pyrotechnik, verbotene Gegenstände und Vermummungsutensilien. Vier Personen wurde die Einreise verweigert, nachdem eine Risikobewertung sie als ungeeignet für den Besuch des Spielorts einstufte. Zudem wurden mehrere Verstöße gegen das Cannabiskonsumgesetz und das Waffengesetz registriert.
Polizeidirektor Tobias Lehmann zeigte sich später zufrieden mit dem Ablauf und den Ergebnissen der Operation.
Der abgestimmte Einsatz umfasste mehrere Behörden und diente der Sicherheit vor dem Finale. Beschlagnahmungen und Einreiseverweigerungen gehörten zu den durchgesetzten Maßnahmen. Stand März 2026 wurden keine weiteren öffentlichen Details zu den konkreten Sicherheitsvorkehrungen bekannt gegeben.






