"The Wheelie Show": Inklusiver Tanz zwischen Rollstühlen und Rollschuhen feiert Premiere
Carolina Lange"The Wheelie Show": Inklusiver Tanz zwischen Rollstühlen und Rollschuhen feiert Premiere
„The Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere
Nach sechs Monaten Proben hat die neue inklusive Tanzperformance „The Wheelie Show“ Premiere gefeiert. Das Stück vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderung und verbindet Rollschuhe und Rollstühle zu einer dynamischen Erkundung von Geschwindigkeit. Inspiriert von einem Rollschuhkurs in Hamburg, verspricht die Show sowohl künstlerischen Tiefgang als auch Unterhaltung.
Die Produktion entstand aus „Rolling Good Times“, einem Tanzworkshop, der auf einer öffentlichen Rollschuhbahn in Hamburg stattfand. Über ein halbes Jahr entwickelte das Ensemble die Aufführung durch Experimentierfreude und Zusammenarbeit. Ihr kreativer Prozess führte zu einer Mischung aus ruhigen und energiegeladenen Momenten, die zwischen künstlerischer Tiefe und verspieltem Spaß wechseln.
Geschwindigkeit prägt das zentrale Thema der Show – sowohl in der Bewegung als auch in der Bedeutung. Die Kostüme der Tänzer:innen sind von Radrennen, Motocross und der Formel 1 inspiriert und unterstreichen das Gefühl von Tempo. Auf der Bühne verstärken Koffer, Roller und Skateboards den Eindruck von Bewegung. Die Choreografie umfasst erfinderische Hebefiguren und Duette, die mit der Eleganz des Eiskunstlaufs ausgeführt werden.
Die Hälfte der Performenden tanzt auf Rollschuhen, die andere Hälfte nutzt Rollstühle. Jonah Onnen, einer der Tänzer, hofft, dass das Publikum mit einem Gefühl von Freude und weniger Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung nach Hause geht. Das Stück stellt Erwartungen infrage, indem es Barrierefreiheit mit athletischer und künstlerischer Meisterschaft verbindet.
Durch die Kombination von Rollstühlen, Rollschuhen und Alltagsgegenständen bietet „The Wheelie Show“ einen frischen Blick auf den zeitgenössischen Tanz. Indem es Inklusion mit energiegeladener Choreografie vereint, präsentiert die Performance eine neue Perspektive auf Bewegung und Teilhabe. Die Produktion geht weiterhin auf Tournee und lädt das Publikum ein, ihren verspielt-nachdenklichen Ansatz zu erleben.






