Tödlicher Unfall in Ulm: Radfahrer stirbt nach Kollision mit Zug an Bahnübergang
Darko CarstenTödlicher Unfall in Ulm: Radfahrer stirbt nach Kollision mit Zug an Bahnübergang
Ein 22-jähriger Radfahrer ist am Freitagabend nach einer Kollision mit einem Zug an einem Bahnübergang in Ulm ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 18:35 Uhr am Übergangsbereich Baindtstraße, wohin Rettungskräfte und die Polizei umgehend ausrückten.
Der Radfahrer war von der Mühlstraße in Richtung Heidenheimer Straße unterwegs, als sich der Vorfall ereignete. Trotz der halb geschlossenen Schranken fuhr er daran vorbei und wurde von einem herannahenden Zug erfasst. Durch den Aufprall erlitt er schwere Verletzungen und verstarb noch am Unfallort.
Die Ulmer Polizei sowie Beamte der Bundespolizei trafen kurz nach der Kollision ein. Die Ermittler bestätigten, dass die Schranken zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen waren. Stand März 2026 gibt es keine öffentlichen Aufzeichnungen über strukturelle Veränderungen oder neue Sicherheitsvorkehrungen an diesem Übergang seit dem tödlichen Unfall im Mai 2024. Die Stadt Ulm und die Verkehrsbehörden haben bisher keine Aktualisierungen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen, Beschilderungen oder Infrastrukturverbesserungen in der Region bekannt gegeben.
Die Untersuchungen zum Unfall dauern weiterhin an. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu möglichen Sicherheitsnachrüstungen am Bahnübergang Baindtstraße veröffentlicht. Der Vorfall mahnt erneut zur Vorsicht an ungesicherten oder unzureichend beachteten Bahnübergängen.






