Union-Torwart Rönnow gegen Freiburg wohl fit - Union Berlin kämpft in Freiburg um Befreiung vom Abstiegsdruck
Union Berlin steht vor einer schweren Aufgabe, wenn die Mannschaft am Wochenende zum Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg antritt. Die Berliner stehen zunehmend unter Druck, nachdem sie in den letzten zehn Spielen nur einen Sieg einfahren konnten. Verletzungen und Sperren erschweren die Lage zusätzlich gegen eine Freiburger Mannschaft, die seit über einem Jahr zu Hause ungeschlagen ist.
Besonders die Defensive bereitet Union Berlin vor dem Duell Sorgen. Mannschaftskapitän Leopold Querfeld fällt wegen einer Sperre aus und hinterlässt eine Lücke in der Abwehr. Allerdings könnte Verteidiger Tom Rothe nach seiner Verletzungspause zurückkehren – eine kleine Entlastung für das Team.
Torhüter Frederik Rønnow, der sich im Training den Knöchel verdreht hatte, gilt mittlerweile als einsatzbereit. Seine Rückkehr ist ein Lichtblick, doch Trainer Steffen Baumgart gab offen zu, dass die Mannschaft an ihre Grenzen stößt. Mit nur vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ist der Druck auf einen Erfolg groß.
Gegner SC Freiburg stellt eine harte Nuss dar. Unter Trainer Julian Schuster ist die Mannschaft in den letzten 16 Heimspielen über alle Wettbewerbe hinweg ungeschlagen geblieben. Union Berlins schwache aktuelle Form und Freiburgs starke Heimstatistik deuten auf ein schwieriges Spiel hin.
Die Berliner müssen ohne ihren Kapitän antreten, können aber auf Rønnow und möglicherweise Rothe zurückgreifen. Ein Sieg könnte die Abstiegsängste lindern, eine weitere Niederlage würde den Druck jedoch weiter erhöhen. Freiburgs ungebrochene Heimserie macht die Aufgabe für Baumgarts Team noch anspruchsvoller.