25 March 2026, 02:19

Wallaby auf Abwegen: Spandaus flüchtiges Beuteltier bleibt verschwunden

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Wallaby auf Abwegen: Spandaus flüchtiges Beuteltier bleibt verschwunden

Ausgebüxtes Wallaby irrt durch Berlins Bezirk Spandau

Ein Wallaby hält sich seit Sonntag in Freiheit im Berliner Bezirk Spandau auf, nachdem es seinem Besitzer entkommen ist. Das kleine, känguruähnliche Tier wurde zuletzt am Montagmorgen in der Nähe des Sakrower Kirchwegs gesichtet. Die Behörden raten der Bevölkerung zur Ruhe und dazu, Abstand zu halten, falls man dem Tier begegnet.

Das entlaufene Wallaby – von Anwohnern bereits mit einem Spitznamen bedacht – sorgte erstmals für Aufsehen, als Nachbarn und die Polizei Sichtungen meldeten. Mit einer Größe von 70 bis 80 Zentimetern gilt das Tier für Erwachsene zwar nicht als gefährlich, könnte Kinder aber erschrecken.

In den sozialen Medien löste die Flucht des Wallabys zunächst reges Interesse aus: Zwischen dem 20. und 22. März verbreiteten sich Memes und Videos auf TikTok und Instagram. Lokale Medien wie der rbb und die Berliner Zeitung berichteten ausführlich über den Vorfall. Bis zum 25. März ebbte die öffentliche Aufmerksamkeit jedoch ab, auch wenn gelegentlich noch Updates über die Suche im Tiergarten und angrenzenden Gebieten auftauchen.

Die Polizei hat zwar keine gezielte Fahndung eingeleitet, bittet Anwohner aber, mögliche Sichtungen zu melden. Die Behörden empfehlen, das Wallaby im Blick zu behalten, ohne sich ihm zu nähern. Sollte das Tier zu nahe kommen, solle man plötzliche Bewegungen, Weglaufen oder Herumfuchteln vermeiden. Stattdessen solle man sich langsam zurückziehen oder Deckung suchen. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs wird geraten, sich flach auf den Bauch zu legen und Kopf sowie Nacken mit den Armen zu schützen.

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Bisher ist es dem Besitzer nicht gelungen, das Wallaby wieder einzufangen. Sein aktueller Aufenthaltsort bleibt unbekannt. Die Flucht des Beuteltiers hat sich zu einer kleinen Berliner Kuriosität entwickelt, stellt aber keine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Die Behörden beobachten die Lage weiter und mahnen insbesondere im Umgang mit Kindern zur Vorsicht. Die Suche läuft zwar noch, eine großangelegte Aktion ist jedoch nicht geplant.

Quelle