30 March 2026, 16:30

Zoll findet 71 Kilogramm Khat bei Taxifahrgast nahe Weil am Rhein

Männer in Militäruniformen laden Gepäck auf einen Lastwagen, mit einem Container, Schiff und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Zoll findet 71 Kilogramm Khat bei Taxifahrgast nahe Weil am Rhein

Deutsche Zollbeamte haben bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle nahe Weil am Rhein 71 Kilogramm Khat beschlagnahmt. Die Entdeckung erfolgte am 20. März, als ein 29-jähriger Taxifahrgast zur Überprüfung angehalten wurde. Die Behörden bestätigten später, dass das pflanzliche Material die kontrollierten Stimulanzien Cathinon und Cathin enthielt.

Der Vorfall reiht sich in einen steigenden Trend bei Khat-Beschlagnahmungen in ganz Deutschland ein. In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Sicherstellungen kontinuierlich an – von etwa 1,2 Tonnen im Jahr 2021 auf über 4,5 Tonnen im Jahr 2025. Verschärfte Flughafenkontrollen, insbesondere in Frankfurt und München, trugen 2024 zu einem Höchststand bei.

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Bereits Anfang dieses Jahres hatte das Hauptzollamt Lörrach bei einem anderen Reisenden 37 Kilogramm Khat sichergestellt. In diesem Fall verhängte das Amtsgericht Lörrach 2024 einen Strafbefehl in Höhe von 6.000 Euro.

Khat, eine Pflanze, die ursprünglich aus Äthiopien, Kenia, dem Jemen und Oman stammt, wirkt ähnlich wie Amphetamine, allerdings deutlich schwächer. Die beschlagnahmte Sendung wurde später vernichtet, und gegen den Fahrgast wurden wegen Verstoßes gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz Ermittlungen eingeleitet. Nach der Bearbeitung des Falls wurde die Person wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die jüngste Beschlagnahmung fügt sich in eine wachsende Zahl von Khat-Fällen in Deutschland ein. Zolldaten zeigen einen klaren Aufwärtstrend bei den Sicherstellungen seit 2021. Die rechtlichen Schritte gegen den Fahrgast werden nun nach den Vorschriften des Betäubungsmittelrechts weiterverfolgt.

Quelle