08 May 2026, 10:20

Agostea in Koblenz: Zweite Auktion bringt Kult-Objekte unter den Hammer

Schwarz-weißes Foto eines Raums, der zahlreiche Vasen und dekorative Gegenstände in einer Collage anordnet, mit Text unten, von der Imperial Factory in London stereoskopischen und fotografischen Unternehmen.

Agostea in Koblenz: Zweite Auktion bringt Kult-Objekte unter den Hammer

Die legendäre Diskothek Agostea in Koblenz hat geschlossen – doch ihr Erbe lebt in einer Reihe von Auktionen weiter. Ende März lockte der erste Verkauf Bieter aus ganz Europa an, die sich ein Stück des Kultclubs sichern wollten. Nun läuft eine zweite Versteigerung, bei der von Discokugeln bis hin zu Massagetischen alles angeboten wird.

Die erste Auktion im März verzeichnete eine hohe Nachfrage nach ungewöhnlichen Objekten. Eine Ritterrüstung, eine Slush-Eis-Maschine und andere skurrile Stücke fanden Käufer aus Belgien, Rumänien und der Schweiz. Ein Bieter, ein Ingenieur aus Zürich, reiste sogar rund 500 Kilometer an, um seine Slush-Eis-Maschine abzuholen – nur um festzustellen, dass er Koblenz am Rhein mit seinem Schweizer Namensvetter verwechselt hatte.

Auch lokale Unternehmen beteiligten sich und erwarben Andenken, um die Erinnerung an den Club zu bewahren. Zu ihnen gehörten „Spökes“ und „Sugar Ray’s“, die sich auf diese Weise Teile der Agostea sicherten – und dafür sorgen, dass ein Stück Nachtleben in der Stadt bleibt.

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Die zweite Auktion, die noch bis zum 13. Mai läuft, umfasst über 100 Objekte. Fans können auf alles bieten – von einer klassischen Discokugel und einer Konfettikanone bis hin zu einem Massagetisch. Die Erlöse beider Versteigerungen fließen in den Rückbau der bestehenden Bauten und ebnen den Weg für eine neue Nutzung des Geländes.

Während die Zukunft des Agostea-Standorts noch offen ist, wird ein gastronomisches Konzept in Betracht gezogen. Ein Betreiber oder das finale Format stehen jedoch noch nicht fest.

Die Auktionen geben Fans und Sammlern eine letzte Gelegenheit, sich ein Stück Agostea-Geschichte zu sichern. Bis Mitte Mai können noch Gebote abgegeben werden, bevor die Objekte neue Besitzer finden und das Gelände umgestaltet wird. Die genauen Pläne für die Fläche sind zwar noch unklar, doch die Erlöse werden die Transformation unterstützen.

Quelle