08 April 2026, 02:18

Baden-Württemberg fördert Quantentechnologie mit 2,5 Millionen Euro für MiniVeriQant in Ulm

Ein detailliertes industrielles Zeichnung eines Fabrikinneren mit Maschinen, Rohren, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einer Tafel mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenlampen.

Baden-Württemberg fördert Quantentechnologie mit 2,5 Millionen Euro für MiniVeriQant in Ulm

Baden-Württemberg investiert 2,5 Millionen Euro in ein neues Quantentechnologie-Projekt namens MiniVeriQant. Die Förderung, die aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammt, soll eine hochmoderne Infrastruktur für die Herstellung und Erprobung miniaturisierter Quanten-Systeme schaffen. Das Vorhaben zielt darauf ab, Ulms Position als zentraler Standort für industrielle Quantentechnologien weiter zu stärken.

Das MiniVeriQant-Projekt wird am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Ulm angesiedelt sein. Es umfasst vier moderne Produktionssysteme für Quantenkomponenten: präzise Vorlagenerstellung, Materialabscheidung und -abtrag, Strukturintegration sowie optische Signalübertragung. Mit diesen Werkzeugen lassen sich kleinere, effizientere Quantengeräte entwickeln.

Die neuen Einrichtungen verfügen zudem über hochwertige Prüftechnik. Dazu gehören ein hochauflösendes Elektronenmikroskop, spezielle Testsysteme für Quanten-Speicher und Kommunikationsverbindungen sowie ein Schwingungsprüfstand. Diese Ausrüstung ermöglicht eine strenge Qualitätskontrolle für Quantentechnologien.

Das Projekt richtet sich an regionale Partner – von Start-ups und etablierten Unternehmen bis hin zu akademischen Forschenden. Durch den Zugang zu diesen Spitzenressourcen soll die Innovation in der Quantentechnologie beschleunigt werden. Die Initiative steht im Einklang mit den STEP-Zielen der EU, die auf den Aufbau widerstandsfähiger Wertschöpfungsketten in Europa und die Verringerung externer Abhängigkeiten bei Schlüsseltechnologien abzielen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte die strategische Bedeutung der Investition. Die Förderung werde Baden-Württemberg dabei helfen, Fachwissen in einem Bereich aufzubauen und zu halten, der für das künftige wirtschaftliche und technologische Wachstum entscheidend sei.

Das MiniVeriQant-Projekt wird Ulm zu einem führenden Zentrum für die industrielle Fertigung von Quantentechnologien machen. Mit 2,5 Millionen Euro Förderung und modernster Ausstattung bietet es eine unverzichtbare Infrastruktur für regionale Unternehmen und Forschende. Die Initiative soll eine Schlüsselrolle dabei spielen, Europas Eigenständigkeit in der Quanteninnovation voranzutreiben.

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