02 April 2026, 12:27

Baden-Württemberg geht hart gegen illegales Autotuning und Karfreitags-Raser vor

Polizeiauto fährt an einer Menge mit Schildern, Geländern, Bäumen, einer Brücke, einer Fahne und einem bewölkten Himmel vorbei.

Baden-Württemberg geht hart gegen illegales Autotuning und Karfreitags-Raser vor

Polizei in Baden-Württemberg verschärft Kontrollen gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten an Karfreitag

Die Behörden in Baden-Württemberg werden an Karfreitag, dem 3. April 2026, die Streifenpräsenz erhöhen, um gegen illegales Autotuning und riskante Showfahrten vorzugehen. Die verstärkten Kontrollen richten sich gezielt gegen sogenannte Autoposer – eine Szene, die in den vergangenen Jahren durch rücksichtsloses Verhalten und tödliche Unfälle in Verruf geraten ist. Die Polizei kündigte eine konsequentere Ahndung im Rahmen einer bundesweiten Offensive an.

Die Aktion markiert das fünfte Jahr in Folge, in dem sich Baden-Württemberg an den landesweiten Maßnahmen gegen unerlaubte Fahrzeugveränderungen und Straßenrennen beteiligt. Bis April 2026 werden sich 15 der 16 Bundesländer an ähnlichen Kampagnen beteiligt haben – nur das Saarland nimmt nicht teil. Die bisherigen Kontrollen zeigten Wirkung: Allein 2025 überprüften Beamte über 19.000 Fahrzeuge, deckten tausende Verstöße auf und zogen mehr als 1.400 Autos ein.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In diesem Jahr liegt der Fokus auf bekannten Treffpunkten, an denen sich Tuning-Fans und Rennfahrer versammeln. Die Polizei will illegale Rennen, gefährliche Fahrmanöver und nicht genehmigte Umbauten bereits im Vorfeld unterbinden. Die jährlichen Karfreitags-Aktionen förderten in der Vergangenheit jeweils mehrere hundert Verstöße zutage und unterstreichen die Notwendigkeit anhaltender Wachsamkeit.

Hintergrund der Verschärfung ist eine Serie tödlicher Unfälle in Verbindung mit illegalen Rennen. Die Behörden betonen, dass es bei den verstärkten Kontrollen nicht nur um Strafen gehe, sondern darum, gefährliches Verhalten zu stoppen, bevor es zu Tragödien führe.

Die Offensive sieht mehr Polizeikräfte auf den Straßen vor – mit einer Null-Toleranz-Strategie bei Verstößen. Frühere Einsätze zeigten, dass gezielte Kontrollen illegale Aktivitäten reduzieren und die Verkehrssicherheit erhöhen. Die diesjährige Kampagne knüpft an diese Erfolge an: Die Polizei in Baden-Württemberg ist entschlossen, öffentliche Straßen vor rücksichtslosen Fahrern zu schützen.

Quelle