Ben Shelton krönt sich mit Final-Drama zum ersten US-Champion in Stuttgart
Darko CarstenBen Shelton krönt sich mit Final-Drama zum ersten US-Champion in Stuttgart
Ben Shelton holt sich mit hart umkämpftem Sieg in Stuttgart seinen sechsten Karrieretitel
Der 23-jährige US-Amerikaner Ben Shelton hat sich mit einem knappen Finalsieg bei den Stuttgart Open seinen sechsten Turniersieg im Profitennis gesichert. Im packenden Endspiel setzte er sich gegen seinen Landsmann Taylor Fritz durch. Der Triumph markiert nicht nur seinen ersten Titel auf Rasen, sondern auch den dritten Saisonerfolg in diesem Jahr.
Shelton ging als Nummer 5 der Weltrangliste in das Finale. Bereits zuvor hatte er in diesem Jahr die Turniere in München und Dallas gewonnen – in Dallas ebenfalls gegen Fritz. Auf dem Weg ins Stuttgarter Finale überstand er ein dramatisches Halbfinale, in dem er zwei Matchbälle gegen Jiří Lehečka abwehrte und das Spiel noch für sich entschied.
Im Finale musste sich Shelton insgesamt elf Breakbällen stellen, wehrte jedoch neun davon erfolgreich ab. Mit 6:4, 2:6, 6:4 setzte er sich in einer wechselhaften Partie schließlich durch. Damit ist er der erste US-Amerikaner, der die Stuttgart Open seit Beginn des Turniers für sich entscheidet.
Der Erfolg festigt Sheltons wachsenden Ruf als aufstrebender Star im Tennis. Mit bereits drei Titeln in dieser Saison hat er bewiesen, dass er auf verschiedenen Belägen erfolgreich sein kann. Der Sieg in Stuttgart unterstreicht seine Position als einer der Top-Favoriten im modernen Herren-Tennis.
