10 May 2026, 04:20

Berlin Recycling Volleys holen den zehnten Meistertitel in Serie – doch der Umbruch beginnt

Eine Gruppe von Männern in blauen "Ligue 1"-T-Shirts feiert auf einem Volleyballfeld.

Berlin Recycling Volleys holen den zehnten Meistertitel in Serie – doch der Umbruch beginnt

Die Berlin Recycling Volleys sichern sich ihre zehnte deutsche Volleyball-Meisterschaft in Folge

Mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg im Finale haben die Berlin Recycling Volleys ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie geholt. Trotz einer durchwachsenen Saison 2022/23 zeigte das Team einmal mehr, warum es in den entscheidenden Momenten unschlagbar ist.

Das Finale war ein klarer Kraftakt: Die Berliner setzten sich in drei glatten Sätzen durch und festigten damit ihre unangefochtene Vorherrschaft im deutschen Volleyball – nun bereits seit einem Jahrzehnt.

Hinter den Kulissen tut sich jedoch einiges. Alexandre Leal, der die Mannschaft interimistisch trainierte, tritt aus familiären Gründen zurück. Gleichzeitig verlässt Markus Steuerwald den Verein, um in der nächsten Saison die Helios Volleys Giesen zu übernehmen – eine Lücke im Trainerstab bleibt zurück.

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Auch im Kader gibt es Bewegung: Erik Shoji kehrt zum Team zurück, während Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben. Neu dabei ist Louis Kunstmann, der vom VfB Friedrichshafen wechselt und frischen Schwung in die Mannschaft bringt. Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert werden den Verein hingegen verlassen.

Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat klare Ziele: Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen soll es künftig konsequenter zugehen. Mit einer Mischung aus Rückkehrern, Neuzugängen und Anpassungen im Trainerteam will man an die Titelserie anknüpfen.

Zehn Meisterschaften in Folge – das ist ein Rekord im deutschen Volleyball. Doch die nächste Saison wird zeigen, ob die Mannschaft mit dem umgestalteten Kader ihre Dominanz halten kann. Die Vereinsführung setzt auf Stabilität, nachdem die vergangene Spielzeit von Schwankungen geprägt war.

Quelle