Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035
Marijan MangoldBerlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035
Berlin und Brandenburg prüfen gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung 2035
Die Idee einer gemeinsamen Bewerbung der Länder Berlin und Brandenburg für die Ausrichtung der Expo 2035 gewinnt an Fahrt. Nach monatelangen Gesprächen loten politische Verantwortliche nun die Machbarkeit des Vorhabens aus. Eine endgültige Entscheidung soll spätestens bis Oktober fallen.
Den Anstoß für die Initiative gab die Berliner Wirtschaft, die das Projekt vorantrieb und in die öffentliche Diskussion brachte. Die SPD-Fraktion der Stadt forderte daraufhin die CDU sowie den regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zum Handeln auf. Wegner betonte seitdem die möglichen Vorteile – von nachhaltiger Infrastruktur über wirtschaftliches Wachstum bis hin zu einer gestärkten internationalen Sichtbarkeit der Region.
Eine zentrale Voraussetzung ist, dass eine Bewerbung nur gemeinsam von beiden Bundesländern eingereicht werden kann. Als Hauptveranstaltungsort ist ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) vorgesehen, das größtenteils auf brandenburgischem Territorium liegt. Bevor konkrete Schritte folgen, haben die Verantwortlichen ein Prüfverfahren eingeleitet, um die Umsetzbarkeit des Vorhabens zu bewerten.
Die Evaluation umfasst konzeptionelle, finanzielle, infrastrukturelle und organisatorische Aspekte. Nur wenn diese Kriterien erfüllt sind, soll eine offizielle Bewerbung eingereicht werden. Beide Länder arbeiten derzeit daran, ihre Pläne bis zur Oktober-Frist abzustimmen.
Bei einer Zusage könnte das Projekt die Infrastruktur der Region nachhaltig prägen und ihr globales Ansehen steigern. Als nächster Schritt steht eine detaillierte Machbarkeitsstudie an, über die in den kommenden Wochen gemeinsam entschieden werden soll. Der Erfolg des Antrags hängt dabei maßgeblich von der engen Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg ab.






