18 June 2026, 22:17

CDU-AfD-Foto löst politische Debatte über Umgang mit Rechtspopulisten aus

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CDU-AfD-Foto löst politische Debatte über Umgang mit Rechtspopulisten aus

Ein aktuelles Foto, das einen CDU- und einen AfD-Politiker gemeinsam zeigt, hat in Deutschland für Aufsehen gesorgt. Die Aufnahme zeigt Guido Heuer, den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag, mit der Hand auf der Schulter von Ulrich Siegmund, dem Spitzenkandidaten der AfD. Das Bild sorgt in Berlins Politikerkreisen für Wirbel und hat die Debatte über den Umgang mit AfD-Mitgliedern durch andere Parteien neu entfacht.

Das Foto entstand während einer Podiumsdiskussion in Sachsen-Anhalt. Heuer und Siegmund beugten sich zueinander, um sich zu unterhalten, nachdem ein Mikrofon ausgefallen war. Ihre entspannte und freundschaftliche Geste wurde von der Kamera festgehalten.

Die Aufnahme hat scharfe Kritik ausgelöst. Eva von Angern, Fraktionschefin der Linken im Landtag, verurteilte das Bild mit den Worten, solche Aufnahmen dürfe es „niemals geben“. Eine Hand eines Demokraten gehöre nicht auf die Schulter eines AfD-Mannes, so ihre Begründung. Unterdessen äußerte ZDF-Moderator Markus Lanz Unbehagen über die offene Ausgrenzung von AfD-Politikern durch andere.

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Die Kontroverse kommt zu einer Zeit, in der die AfD weiter an Zuspruch gewinnt. Aktuelle Umfragen sehen die Partei mit 29 Prozent als stärkste Kraft in Deutschland – neun Punkte vor der CDU, die bei 20 Prozent liegt. Bei der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September gilt sogar eine absolute Mehrheit der AfD als möglich. Beobachter stellen fest, dass der politische „Kordon sanitaire“ gegen die AfD in Berlin bröckelt und sein vollständiger Zusammenbruch nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint.

Das Foto ist zum Symbol für den Wandel der politischen Landschaft geworden. Kritiker werfen vor, es untergrabe die von den etablierten Parteien verhängte „Quarantäne“ gegenüber der AfD. Der Vorfall verdeutlicht die wachsenden Spannungen, während der Einfluss der Partei vor den entscheidenden Wahlen weiter zunimmt.

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