Dehoga-Chefin warnt vor Jobverlusten durch höhere Sozialabgaben für Minijobber
Carolina LangeDehoga-Chefin warnt vor Jobverlusten durch höhere Sozialabgaben für Minijobber
Jana Schimke, Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), hat vor einem Abbau von Arbeitsplätzen in der Gastronomie- und Hotelleriebranche gewarnt. Sie kritisierte Regierungspläne, die Arbeitgeberanteile zur Krankenversicherung – insbesondere für Minijobber – zu erhöhen. Ihre Äußerungen sind Teil breiterer Forderungen nach Reformen zur Stärkung des Sektors.
Schimke verwies auf die finanzielle Belastung für Unternehmen, falls die Sozialabgaben für Minijobs in den Bereichen Gesundheit und Pflege von 13 auf 21 Prozent steigen sollten. Sie argumentierte, dass solche Änderungen in Kombination mit einem zusätzlichen Zuschlag für die Arbeitgeber eine untragbare Last darstellen würden. Zugleich wies sie Bedenken von Gewerkschaften zurück, wonach ein neues Arbeitszeitgesetz unbeabsichtigt zu 13-Stunden-Arbeitstagen führen könnte, und bezeichnete diese Sorgen als unbegründet.
In ihren Stellungnahmen betonte sie die Notwendigkeit mutiger Reformen und einer besseren Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft. Sie machte deutlich, dass eine unfaire Behandlung von Mitarbeitenden durch Arbeitgeber zu sofortigen Verlusten führen würde, da Beschäftigte ohne Zögern kündigen würden. Darüber hinaus forderte sie Abbau von Bürokratie, Steuern und Abgaben, um die Belastung für Gastronomie- und Hotelbetriebe zu verringern.
Schimkes Warnungen spiegeln die allgemeinen Sorgen der Branche über steigende Kosten und regulatorischen Druck wider. Sie appellierte an die Politik, gemeinsam mit den Unternehmen Lösungen zu erarbeiten, um Arbeitsplatzverluste zu verhindern und die Zukunft des Sektors zu sichern. Die geplanten Änderungen bei den Krankenversicherungsbeiträgen bleiben dabei ein zentraler Streitpunkt.






