Deutschland und Frankreich beenden ihr gemeinsames Kampfflugzeug-Projekt
Marijan MangoldDeutschland und Frankreich beenden ihr gemeinsames Kampfflugzeug-Projekt
Deutschland und Frankreich haben beschlossen, ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt zu beenden. Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Macron trafen die Entscheidung am Freitag nach monatelangen gescheiterten Verhandlungen. Der Schritt folgt wiederholten Versuchen, die Unterschiede zwischen den beteiligten Unternehmen zu überwinden.
Monatelang hatten Beamte versucht, die beteiligten Firmen zu einer Einigung über das Kampfflugzeug der sechsten Generation zu bringen. Trotz dieser Bemühungen bestätigte ein Vermittlungsverfahren, dass keine gemeinsame Basis gefunden werden konnte.
Bundeskanzler Merz verteidigte die Entscheidung, die deutsch-französische Initiative aufzugeben. Er betonte, dass weder er noch Präsident Macron diese Wahl leichtfertig getroffen hätten. Der Kern des Future Combat Air System (FCAS) bleibe jedoch aktiv und bewahre so die Verteidigungskooperation zwischen beiden Nationen.
Die Entscheidung beendet eine langjährige Pattsituation beim gemeinsamen Kampfflugzeug. Gleichzeitig eröffnet sie neue Möglichkeiten für die Industriebeteiligung an der Entwicklung moderner Kampfflugzeuge. Deutschland und Frankreich werden weiterhin in anderen Verteidigungsprojekten im Rahmen des FCAS zusammenarbeiten.






