21 March 2026, 06:19

Dortmunder Underground-Szene der 80er und 90er wird lebendig

Ein Porträt eines Mannes mit langen Haaren und einem ernsten Gesichtsausdruck, der den Betrachter ansieht, neben einer Frau, die ein Kind hält und einen sanften Gesichtsausdruck hat, beide direkt in die Kamera schauen.

Dortmunder Underground-Szene der 80er und 90er wird lebendig

Eine neue Ausstellung und ein Buch beleuchten ab sofort die Dortmunder Underground-Musikszene von den späten 1970er- bis zu den 1990er-Jahren. Gleichzeitig werden die Arbeiten eines bulgarischen Fotografen über Vater-Sohn-Beziehungen bald in einem lokalen Magazin zu sehen sein. Daneben entwickeln sich in der Region weiterhin kulturelle und gemeinschaftliche Geschichten – von langjährigen Fußballtraditionen bis hin zu persönlichen Wohn-Meilensteinen.

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Die Ausstellung und das Buch DortmUnderground 1978–1998 entführen Besucher in zwei Jahrzehnte voller Punk und Heavy Metal in Dortmund. Das Projekt verspricht rohe Energie und unerzählte Geschichten aus einer Zeit, in der die Subkulturen der Stadt blühten. Die Veranstalter beschreiben es als einen tiefen Einblick in eine wilde, prägende Ära.

Der bulgarische Fotograf Valery Poshtarov hat jahrelang durch Europa gereist, um seine Serie Vater und Sohn zu realisieren. Die Bilder zeigen Väter und erwachsene Söhne, die sich an den Händen halten – Momente der Verbundenheit, Spannung und kulturellen Unterschiede. Zwar ist nicht belegt, dass die Serie die öffentliche Wahrnehmung von Männlichkeit verändert hat, doch bietet sie intime Einblicke in familiäre Dynamiken. Seine Arbeiten werden im Väter-und-Söhne-Heft des bodo-Magazins zu sehen sein, das am 1. Oktober erscheint.

In Castrop-Rauxel hält eine Hobby-Fußballmannschaft ihre Tradition seit über zwei Jahrzehnten am Leben. Einige Spieler wie der Podcast-Host und TV-Moderator Micky Beisenherz bringen überraschendes Können auf den Platz. Die Langlebigkeit der Gruppe unterstreicht die Bindungen, die durch gemeinsame Leidenschaft entstehen.

Thomas Koch organisiert seit sechs Jahren eine Veranstaltungsreihe, die auf lebendige, ungefilterte Gespräche setzt. Die Treffen fördern Zuhören und gegenseitiges Verständnis, indem sie Ablenkungen reduzieren und echten Dialog ermöglichen. Koch ist überzeugt, dass solche Begegnungen für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft entscheidend sind.

Nach fast vier Jahren ohne festen Wohnsitz ist Birgit endlich in ihre eigene Wohnung gezogen. Ihr Weg, der von lokalen Medien begleitet wurde, spiegelt die Herausforderungen und die Erleichterung wider, die mit dem Erreichen stabilen Wohnraums einhergehen.

Am Jungen Schauspielhaus Bochum hat Thorsten Bihegue die Leitung von Cathrin Rose übernommen. Die aktuelle Spielzeit ist seine erste als künstlerischer Leiter, und er bringt frische Impulse für das Jugendprogramm des Theaters mit.

Die kommenden Monate werden Dortmunds Musikgeschichte wiederaufleben lassen und Poshtarovs Fotografie einem größeren Publikum zugänglich machen. Lokale Initiativen – von Fußballteams bis zu Wohnprojekten – prägen weiterhin das soziale Gefüge der Region. Gleichzeitig bereiten sich Kultureinrichtungen wie das Junge Schauspielhaus auf neue Führungsimpulse und kreative Veränderungen vor.

Quelle