Zoll stoppt Reisenden mit 3.500 versteckten Zigaretten am Flughafen Baden-Baden
Marijan MangoldZoll stoppt Reisenden mit 3.500 versteckten Zigaretten am Flughafen Baden-Baden
Zollbeamte am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden haben einen Reisenden gestoppt, der aus der Türkei mit tausenden undeklarierten Zigaretten eingereist war. Der Mann, der des Steuerbetrugs und des Schmuggels verdächtigt wird, hatte die Ware in einem speziell umgebauten Koffer versteckt.
Nach den Ermittlungen ließen die Behörden ihn gegen Zahlung der fälligen Abgaben und einer Sicherheitsleistung wieder frei.
Der Vorfall ereignete sich, als der Reisende von Antalya aus mit einem Flug in Deutschland landete. Bei einer Routinekontrolle entdeckten die Beamten über 3.500 Zigaretten, die in seinem Gepäck versteckt waren. Der Koffer war mit einem doppelten Boden und verstärkendem Gewebeband präpariert worden, um den Tabak zu verbergen.
Die beschlagnahmten Zigaretten hätten einen geschätzten Einfuhrzoll von rund 1.400 Euro verursacht. Die Beamten gingen von dem Versuch der Steuerhinterziehung und gewerbsmäßigen Schmuggel aus. Nach dem Fund wurde der Mann vernommen und durfte nach Begleichung der Gebühren weiterreisen.
Dieser Fall reiht sich in eine ähnliche Beschlagnahmung im Februar 2026 ein, als in Eisenach über 1.000 ungestempelte E-Zigaretten sichergestellt wurden. Bis März 2026 liegen jedoch noch keine umfassenden Statistiken zum Tabakschmuggel für das Jahr 2025 vom deutschen Zoll vor.
Der Reisende verließ den Flughafen, nachdem er die Einfuhrkosten beglichen und eine Kaution hinterlegt hatte. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Zollbehörden, versteckte Waren an Einreiseknotenpunkten aufzuspüren. Die Behörden beobachten solche Fälle weiterhin im Rahmen ihrer umfassenden Anti-Schmuggel-Maßnahmen.






