01 May 2026, 16:29

Falsche Helfer: Betrugsrecht.de lockt Opfer mit leeren Versprechungen in neue Falle

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Falsche Helfer: Betrugsrecht.de lockt Opfer mit leeren Versprechungen in neue Falle

Betrugsrecht.de: Angebliche Hilfe für Betrugsopfer entpuppt sich als neue Masche

Eine Website namens betrugsrecht.de wirbt damit, Geschädigten zu helfen, verlorene Gelder aus Finanzbetrug zurückzuholen – darunter Krypto-Betrug und unseriöse Anlagegeschäfte. Doch Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich bei dem angeblichen Dienstleister selbst um eine Betrugsmasche handeln könnte: Mit gefälschten Identitäten und trügerischen Versprechungen werden verzweifelte Opfer ins Visier genommen.

Die Seite lockt mit einer kostenlosen Fallprüfung, der Rückverfolgung von Geldern und rechtlichen Schritten – alles ohne Vorabgebühren. Man verspricht Hilfe bei Anlagebetrug, Krypto-Maschen, Liebesbetrug und mehr. Doch die Fotos der Mitarbeiter sind KI-generiert, und der angebliche Gründer Dr. Thomas Weber taucht in keinem offiziellen deutschen Anwaltsregister auf.

Die Domain betrugsrecht.de wurde im Dezember 2025 verlängert, wobei die Besitzerdaten vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Die angegebene Adresse beherbergt zwar mehrere Unternehmen, doch keines davon trägt den Namen der Firma. Betroffene berichten, sie seien aufgefordert worden, ein Kraken-Krypto-Konto zu eröffnen und mindestens 0,1 Bitcoin (etwa 6.000 Euro) einzuzahlen, um eine Rückbuchung in die Wege zu leiten – ein weiteres Warnsignal.

Die Wiederbeschaffung gestohlener Kryptowährungen ist ohnehin schwierig, da die Nachverfolgung von Geldern in der Regel behördliches Eingreifen erfordert. Betrüger nutzen diese Komplexität aus und überreden Opfer, dass private Unternehmen ihr Geld zurückholen könnten – dabei ist das in Wahrheit unmöglich.

Die Behörden warnen: Wer von betrugsrecht.de angeschrieben wird, sollte umgehend Anzeige erstatten. Betroffenen wird geraten, jeden Kontakt zur Firma abzubrechen, Beweismaterial zu sichern und sich vor ähnlichen „Rückhol“-Betrügereien in Acht zu nehmen. Offizielle Wege bleiben der einzige verlässliche Ansatz, um gestohlene Gelder zu verfolgen.

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