07 May 2026, 02:19

Familienunternehmerin fordert radikale Renten- und Steuerreformen von der CDU

Alte 19. Jahrhundert-Karte von Deutschland, die politische Teilung zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Familienunternehmerin fordert radikale Renten- und Steuerreformen von der CDU

Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbands der Familienunternehmer, hat weitreichende Wirtschaftsreformen in Deutschland gefordert. Sie rief den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz auf, sich entschiedener gegen die Politik der SPD zu stellen – notfalls sogar mit einem konstruktiven Misstrauensvotum.

Ostermann schlug tiefgreifende Änderungen bei der Renten- und Steuerpolitik vor. So regte sie an, Leistungen wie die Mütterrente zurückzufahren oder umzugestalten sowie die Rente mit 63 abzuschaffen. Um die steigenden Rentenkosten in den Griff zu bekommen, sprach sie sich für die Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors aus und plädierte dafür, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln. Zudem sollten Abschläge bei vorzeitigem Renteneintritt erhöht und Anreize für ein längeres Arbeitsleben geschaffen werden.

In der Steuerpolitik warnte Ostermann vor einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes und kritisierte Pläne für eine Vermögenssteuer. Eine solche Steuer wirke in der Krise wie eine Investitionsbremse und schade dem Wirtschaftswachstum, argumentierte sie. Ohne dringende Reformen werde der wirtschaftliche Niedergang Deutschlands weiter voranschreiten, so ihre drastische Prognose.

Gleichzeitig forderte Ostermann von Merz mehr Führungsstärke. Falls die SPD notwendige Veränderungen blockiere, solle er im Bundestag ein konstruktives Misstrauensvotum erzwingen, um die politische Pattsituation zu durchbrechen.

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Ostermanns Vorschläge zielen auf Renten, Steuern und Renteneintrittsregeln ab, um die deutsche Wirtschaft zu stabilisieren. Sie betont, dass das Land ohne diese Reformen weiter in die Krise rutschen werde. Ihre Forderung an Merz, die SPD direkt herauszufordern, könnte die Weichen für einen politischen Machtkampf über die künftige Wirtschaftspolitik stellen.

Quelle