31 May 2026, 22:20

FDP-Parteitag endet mit Gräben trotz Zuversicht des neuen Generalsekretärs

Neuer FDP-Generalsekretär sieht gute Chancen für Comeback

FDP-Parteitag endet mit Gräben trotz Zuversicht des neuen Generalsekretärs

Der Bundesparteitag der FDP ging am Sonntagabend in Berlin zu Ende. Die Veranstaltung offenbarten tiefe Gräben innerhalb der Partei – trotz aller Bemühungen, Geschlossenheit zu demonstrieren. Der neu gewählte Generalsekretär Martin Hagen richtete in seiner Abschlussrede das Wort an die Delegierten.

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Am Wochenende hatten interne Wahlen die anhaltenden Spannungen unter den Mitgliedern deutlich werden lassen. Zwar billigten die Delegierten den Hauptantrag der Partei mit dem Titel „Deutschland neu starten: Ein kühner Aufbruch für eine erfolgreiche Nation“, doch vorgeschlagene Änderungen wurden ohne Debatte beiseitegelegt und stattdessen an Ausschüsse zur Prüfung verwiesen.

Hagen zeigte sich in seinen Äußerungen zuversichtlich. Er behauptete, die FDP habe wegweisende Beschlüsse gefasst und wichtige Personalentscheidungen getroffen. Die Zustimmung für die Partei sei innerhalb von nur zwei Monaten von 16 auf 22 Prozent bei potenziellen Wählern gestiegen, so Hagen. Zudem äußerte er die Erwartung, dass die FDP bald wieder über fünf Prozent in den Umfragen erreichen werde.

Für die kommenden Monate kündigte Hagen eine konzentrierte Kampagne in drei Bundesländern an: Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Er lobte den neu gewählten Bundesvorstand als fähiges Team, das die Partei auf den Weg der Erholung führen könne.

Der Parteitag endete mit einer Mischung aus kühnen Ansagen und ungelösten Konflikten. Nun richtet die FDP ihren Blick auf die anstehenden Landtagswahlen, um neuen Schwung zu gewinnen. Ob dies gelingt, hängt davon ab, ob es der Partei in den kommenden Monaten gelingt, ihre inneren Spannungen zu überwinden.

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