Frankfurter Einbruchalarm entpuppt sich als nächtlicher Waschbären-Besuch
Marijan MangoldFrankfurter Einbruchalarm entpuppt sich als nächtlicher Waschbären-Besuch
In der Frankfurter Nachbarschaft Lämmerspiel wurde kurz nach Mitternacht ein mutmaßlicher Einbruch gemeldet. Eine Anwohnerin hatte Bewegungen und Gestalten mit Taschenlampen auf einem Nachbargrundstück bemerkt und daraufhin die Polizei alarmiert.
Die Zeugin beobachtete hektische Aktivitäten und mehrere Personen, die sich scheinbar über die Terrasse und ins Haus bewegten. Da sie von einer Straftat ausging, verständigte sie umgehend die Behörden. Die Polizei traf schnell ein, bereit, einen möglichen Einbruch zu untersuchen.
Bei der Durchsuchung des Anwesens fanden die Beamten jedoch keine Anzeichen für eine Straftat. Stattdessen stellten sie fest, dass es sich bei den vermeintlichen Eindringlingen um einen einzelnen Waschbären handelte. Das Tier war zwar ins Haus eingedrungen, entkam aber noch vor Eintreffen der Polizei. Seine Bewegungen und das reflektierte Licht hatten den Eindruck mehrerer Personen erweckt.
Der Vorfall endete ohne Schäden oder Verletzungen. Die Behörden lobten die Wachsamkeit der Zeugin und betonten, dass solche Situationen mitunter echte Straftaten verschleiern könnten. Der Waschbär blieb indes unauffindbar.
