Freiburger Stiftungen vereinheitlichen Löhne nach TVöD für 600 Beschäftigte
Carolina LangeFreiburger Stiftungen vereinheitlichen Löhne nach TVöD für 600 Beschäftigte
Die Städtischen Stiftungen Freiburg und die Gewerkschaft ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Das am 7. Mai 2026 unterzeichnete Abkommen führt alle 600 Beschäftigten unter ein einheitliches Entgeltssystem zusammen. Ziel der Vereinbarung ist es, fairere und transparentere Arbeitsbedingungen in der gesamten Organisation zu schaffen.
Die Stiftungsverwaltung Freiburg, ein zentraler Träger sozialer Dienstleistungen in der Stadt, verfügte bisher über zwei separate Vergütungssysteme: Rund 500 Mitarbeiter:innen waren nach hausinternen Regelungen beschäftigt, während 100 bereits dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) unterlagen. Mit dem neuen Vertrag werden nun alle Beschäftigten in das TVöD-System überführt.
Die Umstellung ist Teil eines umfassenderen Vorhabens, als Vollmitglied in den Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg zurückzukehren. Dieser Schritt soll die Attraktivität der Stellen in der Stiftung steigern – insbesondere in Bereichen wie Altenpflege, Kinder- und Jugendhilfe sowie Verwaltung.
Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, garantiert die Vereinbarung, dass keine:r der Beschäftigten finanzielle Nachteile erleidet. Der aktualisierte Tarifvertrag tritt offiziell am 1. April 2027 in Kraft.
Der neue Tarifvertrag standardisiert die Bezahlung von 600 Mitarbeiter:innen nach dem TVöD-System und festigt zugleich die Bindung der Stiftung an den regionalen Arbeitgeberverband. Die Vereinbarung soll die Arbeitsbedingungen verbessern, ohne die finanzielle Stabilität der Belegschaft zu gefährden.






