GIZ-Ermittlungen im Jemen: Millionenbetrug erschüttert Entwicklungsorganisation
Marijan MangoldGIZ-Ermittlungen im Jemen: Millionenbetrug erschüttert Entwicklungsorganisation
Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ermittelt in einem schweren Finanzskandal im Jemen. Verdacht auf Betrug durch Mitarbeiter hat zu disziplinarischen Maßnahmen geführt – die möglichen Verluste belaufen sich auf Zehntausende Euro.
Die GIZ bestätigte die Betrugsvorwürfe nach einer internen Prüfung. Dabei wurde festgestellt, dass Mitarbeiter in der jemenitischen Vertretung Gelder veruntreut hatten, woraufhin umgehend disziplinarische Schritte eingeleitet wurden.
Das genaue Ausmaß des finanziellen Schadens wird noch geprüft. Erste Schätzungen deuten jedoch darauf hin, dass die Verluste in die Zehnmillionenhöhe gehen könnten. Bisher hat die GIZ keine weiteren Details zu den beteiligten Personen oder der genauen Art der Verfehlungen bekannt gegeben.
Der Skandal wirft Fragen zur internen Kontrolle des Unternehmens auf. Die GIZ führt die Ermittlungen fort und setzt gleichzeitig disziplinarische Maßnahmen gegen die Beschuldigten durch. In den kommenden Wochen soll die vollständige Höhe der finanziellen Schäden geklärt werden.






