Jugendbad Burgfarrnbach droht nach 275 Besuchern die endgültige Schließung
Marijan MangoldJugendbad Burgfarrnbach droht nach 275 Besuchern die endgültige Schließung
Jugendbad Burgfarrnbach in Fürth steht vor endgültiger Schließung
Das Jugendbad Burgfarrnbach, ein Freibad in Fürth, könnte für immer schließen. Am 10. Juni 2026 beraten Stadtverantwortliche über seine Zukunft, denn steigende Sanierungskosten und rückläufige Besucherzahlen werfen Fragen nach der Wirtschaftlichkeit auf.
In dieser Saison bleibt das Bad wegen schwerwiegender technischer Probleme geschlossen. Wichtige Anlagen wie die Dosier- und Messtechnik der Wasseraufbereitung sind defekt oder funktionsunfähig. Zudem verursacht ein großes Leck – vermutlich durch ein geplatztes Rohr – seit dem vergangenen Jahr erhebliche Wasserverluste.
Laut infra fürth belaufen sich die Reparaturkosten auf mindestens 165.000 Euro. Trotz seiner bescheidenen Ausstattung – ein unbeheiztes 8x20-Meter-Becken, eine 1.000 Quadratmeter große Liegewiese und einfache Umkleiden – ist die Nachfrage stark gesunken. 2025 nutzten das Bad nur noch 275 Gäste.
Die CSU setzt sich für den Erhalt des Bades ein und betont dessen Bedeutung als wichtigen sozialen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sowie deren Betreuungspersonen. Doch nun muss der Finanz- und Verwaltungsausschuss entscheiden, ob die Sanierung finanziert oder die Schließung eingeleitet wird.
Ohne dringende Investitionen bleibt die Zukunft des Bades ungewiss. Bei einer Schließung verlieren Jugendliche aus der Region einen festen Freizeitort. Die Entscheidung des Ausschusses im kommenden Juni wird zeigen, ob die Anlage wiedereröffnet – oder für immer schließt.






